17 February 2026, 20:21

Ulm setzt auf Sport als Brücke für Geflüchtete und Migrant:innen mit neuem Projekt

Drei Frauen in Sportuniformen spielen Fußball auf einem grünen Feld.

Ulm setzt auf Sport als Brücke für Geflüchtete und Migrant:innen mit neuem Projekt

Ulm startet neue Initiative, um Geflüchtete und Migrant:innen mit lokalen Sportvereinen zu vernetzen. Unter dem Namen 'Interkulturelle Sportlots:innen' hat die Stadt ein Projekt ins Leben gerufen, das durch Sport Barrieren abbauen soll. Finanziert wird die Initiative bis September 2028 vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Verantwortet wird das Programm vom Ulmer Referat für Chancengleichheit und Vielfalt in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) und örtlichen Vereinen. Ehrenamtliche wie Jamil Hassan, Volleyballspieler beim SSV Ulm, oder Hrvoje Radman von der TSG Söflingen fungieren als Brückenbauer zwischen Migrant:innengemeinschaften und Sportorganisationen. Sie begleiten Interessierte bei der Vereinswahl, erklären Abläufe und vermitteln den Einstieg in Mannschaften. Zudem beraten die Sportlots:innen Vereine dabei, ihr Angebot inklusiver zu gestalten. Auf Wunsch erhalten Übungsleiter:innen interkulturelle Sensibilisierungsschulungen. Sport gilt als niedrigschwelliges Mittel, um interkulturellen Austausch und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Im Mittelpunkt des Projekts steht die verbindende Kraft des Sports. Durch praktische Unterstützung sollen Vereine für vielfältige Zielgruppen zugänglicher werden. Die Förderung der 'Interkulturellen Sportlots:innen' läuft mindestens bis 2028. Langfristig soll die Initiative nachhaltige Verbindungen zwischen Zugewanderten und der Ulmer Sportlandschaft knüpfen – mit potenzieller Vorbildwirkung für ähnliche Vorhaben in der Region.

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