Gil Ofarim weicht Verantwortung aus – warum seine Entschuldigung nicht überzeugt

Admin User
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Ein Filmplakat für "Verfolgung in der Nacht" mit einem Mann in Hut in der Mitte, umgeben von Bildern anderer Menschen und Text.Admin User

Gil Ofarim möchte sein Image retten - und zeigt sich - Gil Ofarim weicht Verantwortung aus – warum seine Entschuldigung nicht überzeugt

Gil Ofarim steht erneut in der Kritik – diesmal wegen seines Umgangs mit den Vorwürfen des Antisemitismus, die in der Vergangenheit gegen ihn erhoben wurden. In einer neuen Dokumentation verteidigt der Sänger zwar sein Handeln, weicht aber einer vollständigen Verantwortungsübernahme aus. Der Streit dreht sich um einen Vorfall aus dem Jahr 2021 in Leipzig, bei dem Ofarim fälschlicherweise einen Hotelmitarbeiter des Antisemitismus bezichtigte. Auslöser war Ofarims Behauptung, ein Hotelangestellter habe ihn aufgefordert, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Später gab er vor Gericht zu, die Anschuldigung erfunden zu haben. Daraufhin wurde er zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. In der Dokumentation schiebt Ofarim die Schuld auf seinen Manager und inszeniert sich selbst als Opfer der Medienberichterstattung. Er wirft Journalisten vor, sich nur auf Schlagzeilen zu konzentrieren, statt die Wahrheit zu recherchieren. Seine öffentliche Entschuldigung klang jedoch weder aufrichtig noch überzeugend – es mangelte an echter Reue und Verantwortungsbereitschaft. Seit dem Vorfall hat Ofarim nachweislich keine Anstrengungen unternommen, um die Folgen seiner falschen Anschuldigungen aufzuarbeiten. Stattdessen trat er bei RTLs Dschungelcamp auf und rechtfertigte sich weiterhin in Interviews. Nun deutet er an, Deutschland habe ihn akzeptiert, weil er bereit sei, im Fernsehen für Geld Innereien zu essen. Die Reaktion des Sängers auf die Vorwürfe bleibt umstritten. In seinen öffentlichen Stellungnahmen und Medienauftritten fehlen konkrete Schritte, um den angerichteten Schaden wiedergutzumachen. Die Strafe und die anhaltende Kritik zeigen, wie ungeklärt der Fall bis heute ist.