Ex-Offizierin Vivian Tauschwitz soll in CDU-Bundesvorstand aufsteigen
Ella HofmannCDU-Abgeordnete Tauschwitz soll Parteispitze aufsteigen - Ex-Offizierin Vivian Tauschwitz soll in CDU-Bundesvorstand aufsteigen
Vivian Tauschwitz, eine ehemalige Offizierin der Bundeswehr und heutige CDU-Bundestagsabgeordnete, soll in den Bundesvorstand der Christlich Demokratischen Union Deutschlands aufgenommen werden. Die Nominierung erfolgt im Vorfeld des Parteitags in Stuttgart im kommenden Februar, auf dem die Delegierten über ihre Berufung abstimmen werden. Ihre Wahl würde einen Schritt vorwärts für den Einfluss Niedersachsens in der Bundespartei bedeuten.
Tauschwitz verließ 2023 den aktiven Militärdienst nach einer Karriere, die auch einen Einsatz in Mali umfasste. Kurz darauf stieg sie in die Politik ein und gewann 2025 ein Bundestagsmandat für den Wahlkreis Heidekreis in Niedersachsen. Seitdem ist sie Mitglied sowohl im Verteidigungsausschuss als auch im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union.
Ihre Nominierung als Beisitzerin (stellvertretendes Mitglied) folgt einer starken Unterstützung durch die CDU Niedersachsen. Der Landesvorsitzende Sebastian Lechner lobte sie als Vertreterin von "verteidigungspolitischer Expertise, internationaler Erfahrung und einer neuen Generation politischer Verantwortung". Neben ihr werden auch Silvia Breher, Carina Hermann und Lechner selbst voraussichtlich Positionen im Bundesvorstand einnehmen.
Tauschwitz hat ihre Schwerpunkte auf wirtschaftliche Stabilität, sichere Energieversorgung, Ernährungssicherheit und die Förderung ländlicher Räume festgelegt. Sie betont, dass Sicherheit, wirtschaftliche Stärke und sozialer Zusammenhalt angesichts globaler Herausforderungen Hand in Hand gehen müssten. Ihr militärischer Hintergrund und ihre parlamentarische Erfahrung gelten als wichtige Assets für die Bundesführung der CDU.
Falls sie in Stuttgart gewählt wird, wird Tauschwitz ihre Expertise in Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in das höchste Entscheidungsgremium der CDU einbringen. Ihre Rolle dürfte den Einfluss Niedersachsens innerhalb der Partei weiter stärken. Die Abstimmung wird auch zeigen, ob ihr Fokus auf Sicherheit und wirtschaftliche Resilienz auf Bundesebene breitere Unterstützung findet.
