Stromschlag bei Bahnreparaturen in Rastatt: Arbeiter schwer verletzt
Ella HofmannStromschlag bei Bahnreparaturen in Rastatt: Arbeiter schwer verletzt
Arbeiter erleidet Stromschlag bei Reparaturarbeiten nahe Bahnhof Rastatt
Am Freitagmorgen hat ein Arbeiter bei Reparaturarbeiten in der Nähe des Bahnhofs Rastatt einen Stromschlag erlitten. Der Vorfall ereignete sich gegen 9 Uhr am 7. März und löste sofort eine Notfallreaktion aus. Feuerwehr und Polizei rückten umgehend aus, während die Stromversorgung im Gleisbereich und im Bahnhof selbst unterbrochen wurde.
Der verletzte Mitarbeiter, ein 55-jähriger Deutscher, wurde schnell aus der Gefahrenzone gebracht und medizinisch versorgt. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte dieses jedoch inzwischen wieder verlassen. Bei späteren Ermittlungen entdeckten die Beamten Rauch, der aus einem Kabelkanal aufstieg – zurückzuführen auf ein Schwelbrand.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitete eine Untersuchung zur Ursache des Unfalls ein. Die dortige Kriminalinspektion geht mittlerweile von einer unkontrollierten elektrischen Entladung während der Reparaturarbeiten als mögliche Ursache aus. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine unsachgemäße Handhabung der Hochspannungsanlagen durch das Wartungspersonal der Arbeitsagentur den Vorfall ausgelöst haben könnte. Gegen 12:13 Uhr hatten die Beamten ihre Vor-Ort-Erhebungen abgeschlossen.
Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein, um die Fahrgäste während der Sperrung der Gleise zu transportieren. Noch ist jedoch unklar, wie stark sich der Vorfall auf den Bahnverkehr auswirken wird, da die Reparaturarbeiten andauern.
Der verletzte Arbeiter hat das Krankenhaus inzwischen verlassen, doch die Ermittlungen zum Unfall laufen weiter. Die Behörden prüfen derzeit noch das Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur sowie mögliche Verspätungen für künftige Verbindungen. Die Bundespolizei wird weitere Details bekannt geben, sobald die technische Analyse abgeschlossen ist.
