Freiburg revolutioniert seine Musikförderung mit mehr Geld und klaren Regeln
Freiburg revolutioniert seine Musikförderung mit mehr Geld und klaren Regeln
Freiburg reformiert sein Fördersystem für Rock-, Pop- und Jazzprojekte. Die Stadt führt neue Richtlinien, höhere Budgets und ein strukturiertes Bewerbungsverfahren ein. Die Änderungen sollen lokale Künstlerinnen und Künstler durch klarere Kriterien und mehr finanzielle Unterstützung fördern.
Ab 2026 steigt das jährliche Budget für Projektzuschüsse von 14.000 auf 40.000 Euro. Die Mittel werden auf drei Bereiche aufgeteilt: 28.300 Euro für Konzerte und Musikveranstaltungen, 6.000 Euro für Exportinitiativen und 5.700 Euro für das RegioNet-Programm. Das Exportbudget wird künftig ganzjährig vom Kulturamt verwaltet – statt wie bisher in festen Förderrunden.
Anträge für Konzert- und Veranstaltungsförderung können zweimal jährlich gestellt werden, und zwar mit Stichtagen am 1. Mai und 1. November. Jedes erfolgreiche Projekt kann bis zu 6.000 Euro erhalten. Eine vierköpfige Jury, besetzt mit Expertinnen und Experten verschiedener Musikgenres, bewertet die Anträge nach künstlerischer Qualität, öffentlicher Sichtbarkeit, Zugänglichkeit und Innovation. Geförderte Projekte müssen öffentliche Auftritte in Freiburg umfassen.
Der Stadtrat wird die neuen Regelungen und die Jury-Auswahl am 3. März 2026 finalisieren. Scheidet ein Jurymitglied vorzeitig aus, bestellt die Verwaltung einen Ersatz und informiert den Kulturausschuss. Die Anzahl der Anträge für 2025 bleibt unklar, da noch keine Daten vorliegen.
Das überarbeitete Programm bietet mehr Fördergelder und ein transparentes Bewertungsverfahren. Freiburger Künstlerinnen und Künstler profitieren von klaren Fristen und Kriterien. Das aktualisierte System soll 2026 nach der Ratsbestätigung in Kraft treten.
Freiburg revolutioniert seine Musikförderung mit mehr Geld und klaren Regeln
Mehr Budget, klare Fristen, faire Jury: Freiburgs neue Musikförderung setzt auf Transparenz. Wer profitiert – und wie bewerben? Lokale Künstler*innen erhalten ab 2026 bis zu 6.000 Euro pro Projekt.
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