Freiburger Stadtrat diskutiert dringende Sicherheitsmaßnahmen nach tödlichen Ertrinkungsunfällen

Admin User
2 Min.
Eine detaillierte Karte des Zwillingsseen-Freizeitgebiets, die Wanderwege, Sehenswürdigkeiten und Textinformationen zu Wegnamen, Besucherzahl und Entfernungen anzeigt.Admin User

Freiburger Stadtrat diskutiert dringende Sicherheitsmaßnahmen nach tödlichen Ertrinkungsunfällen

Freiburger Stadtrat berät am 3. März 2026 über neue Sicherheitsmaßnahmen an Badeseen

Am 3. März 2026 kommt der Freiburger Stadtrat zusammen, um über neue Sicherheitsvorkehrungen an den örtlichen Badeseen zu diskutieren. Die Debatte folgt auf drei tödliche Ertrinkungsunfälle in den vergangenen zwei Jahren. Die Ratsmitglieder suchen nach praktischen und bezahlbaren Lösungen, um künftige Tragödien zu verhindern.

Zwischen Februar 2024 und Februar 2026 ertranken drei Menschen in Freiburger Seen. Ein 24-jähriger Mann kam am 15. Juli 2024 im Westbadsee ums Leben, eine 19-jährige Frau ertrank am 3. August 2024 im Rheinauebad. Ein 28-jähriger Mann verlor später, am 22. Juni 2025, im Tunisee sein Leben. Diese Vorfälle haben die Forderungen nach konkreten Maßnahmen laut werden lassen.

Ein fraktionsübergreifender Antrag, unterstützt von CDU, Grünen, FDP und SPD, drängt den Rat, sich mit den Sicherheitsbedenken auseinanderzusetzen. Zur Diskussion stehen unter anderem die Installation von Rettungsringen in öffentlichen Bereichen und mehrsprachige Warnhinweise. Auch Schwimmkurse für Nichtschwimmer werden in Betracht gezogen, um die Risiken zu verringern.

Zudem sind Verbesserungen der Barrierefreiheit geplant. Geprüft werden etwa Haltegriffe sowie flach abfallende Zugänge zu den Seen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Der Rat wird sich auf Maßnahmen konzentrieren, die sowohl wirksam als auch finanziell umsetzbar sind.

Die anstehende Debatte wird entscheiden, welche Sicherheitsvorkehrungen eingeführt werden. Bei einer Zustimmung könnten die Änderungen dazu beitragen, die Ertrinkungsgefahr in Freiburger Seen zu senken. Die Beschlüsse des Rates werden maßgeblich prägen, wie die Stadt künftig Badende schützt.