20 February 2026, 22:18

Verkehrssicherheit 2025: Weniger Tote, aber mehr Fahrradunfälle im Bodensee-Kreis

Eine Liniendiagramm mit der Bezeichnung "Verkehrstote in den Vereinigten Staaten" zeigt die Anzahl der Verkehrstoten im Laufe der Zeit auf einem weißen Hintergrund.

Verkehrssicherheit 2025: Weniger Tote, aber mehr Fahrradunfälle im Bodensee-Kreis

Verkehrssicherheit im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz zeigt 2025 gemischtes Bild

Im Jahr 2025 gab es im Bezirk des Polizeipräsidiums Konstanz sowohl Fortschritte als auch anhaltende Risiken im Straßenverkehr. Zwar gingen die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle und die Zahl der Verkehrstoten leicht zurück, doch stiegen die Gefahren für bestimmte Gruppen – insbesondere für Fahrradfahrer, E-Bike-Nutzer und ältere Autofahrer. Rasen und Vorfahrtsmissachtung blieben die häufigsten Unfallursachen in der Region.

Insgesamt registrierte die Polizei 19.696 Verkehrsunfälle im Jahr 2025, nach 20.247 im Vorjahr. Die Zahl der Verkehrstoten sank von 28 im Jahr 2024 auf 24 im Jahr 2025. Dennoch blieb überhöhte Geschwindigkeit die Hauptursache für tödliche Zusammenstöße und war in 36 Prozent der Fälle verantwortlich.

Die Zahl der Unfälle mit Fahrrädern und E-Bikes stieg von 871 auf 969, wobei sechs Menschen ums Leben kamen – einer mehr als 2024. Die Hälfte der Getöteten trug keinen Helm und erlag schweren Kopfverletzungen. Gleichzeitig nahmen die Vorfälle mit E-Scootern von 109 auf 119 zu.

Bei jungen Erwachsenen (18–24 Jahre) blieb die Unfallrate weitgehend unverändert, doch bei Senioren (65+) stieg die Zahl der Unfälle in fast allen Kategorien. Motorrad- und Rollerunfälle gingen leicht von 527 auf 505 zurück, dennoch starben sechs Zweiradfahrer im Straßenverkehr.

Die Behörden bekräftigten ihre Priorität, gegen Rasen vorzugehen, um die Unfallzahlen und deren Schwere weiter zu reduzieren.

Die Bilanz für 2025 zeigt sowohl Fortschritte als auch anhaltende Gefahren im Straßenverkehr. Weniger Unfälle und Tote deuten auf eine leichte Verbesserung hin, doch die steigenden Risiken für Fahrradfahrer, E-Bike-Nutzer und ältere Verkehrsteilnehmer bleiben besorgniserregend. Die Polizei wird gezielte Kontrollen fortsetzen, um Rasen und andere riskante Verhaltensweisen einzudämmen.

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