20 February 2026, 22:19

Sechs Bundesländer setzen CDU-Plan für schnelleren Wohnungsbau um

Eine Karte eines geplanten Wohnungsbaugebiets auf einem Blatt Papier, das in farblich unterteilte Abschnitte mit Beschriftungen und Texten unterteilt ist, die Gebäude, Straßen und andere Merkmale beschreiben.

CDU für Wohnungsbaugenehmigung nach drei Monaten - Sechs Bundesländer setzen CDU-Plan für schnelleren Wohnungsbau um

Sechs deutsche Bundesländer haben inzwischen die Baugenehmigungen beschleunigt, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Die Änderungen folgen einem CDU-Plan, der auf dem Bundesparteitag in Stuttgart im Oktober 2023 verabschiedet wurde. Vor allem in Ballungsräumen herrscht weiterhin ein massiver Wohnraummangel – schnellerer Wohnungsbau gilt als zentraler Lösungsansatz.

Die CDU hatte zunächst Reformen vorgeschlagen, um Verzögerungen bei Wohnbauprojekten abzubauen. Statt neuer Vorschriften oder staatlicher Kontrolle setzte die Partei auf vereinfachte Genehmigungsverfahren. Die Delegierten auf dem Stuttgarter Parteitag unterstützten die Maßnahmen mit dem Ziel, den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern.

Nach den neuen Regeln müssen Antragsteller innerhalb von drei Monaten nach Einreichung der vollständigen Unterlagen eine Entscheidung erhalten. Reagieren die Behörden nicht fristgerecht, gilt der Antrag automatisch als genehmigt. Eine weitere Neuerung besagt, dass ein Bauantrag bereits nach einem Monat als vollständig eingereicht gilt.

Bis Februar 2026 hatten Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen die Maßnahmen umgesetzt. Das Ziel: Staus bei den Genehmigungen abzubauen und den schnellen Bau neuer Wohnungen zu fördern.

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Die Reformen beseitigen lange Wartezeiten auf Baugenehmigungen und führen klare Fristen für die Bearbeitung ein. Entwickler sehen sich nun mit weniger Verzögerungen konfrontiert, wenn sie neue Projekte starten. Da bereits sechs Bundesländer das System übernommen haben, wird aus dem CDU-Plan zunehmend gelebte Praxis.