20 February 2026, 14:27

FDP plant Milliarde Euro für bessere Schulen in Baden-Württemberg bis 2027

Ein Gebäude mit einer Fahne oben, umgeben von Bäumen und Gras, mit einem bewölkten Himmel und Sonne im Hintergrund; Text auf der rechten Seite lautet "8 8% Anstieg bei neuen internationalen Studierenden".

Eine zusätzliche Milliarde - FDP will mehr Geld für Schulen - FDP plant Milliarde Euro für bessere Schulen in Baden-Württemberg bis 2027

Die FDP in Baden-Württemberg hat Pläne vorgestellt, die Schulen im Land mit einer zusätzlichen Milliarde Euro auszustatten – falls die Partei nach der nächsten Wahl an die Regierung kommt. Die Mittel, die im Haushalt 2027–2028 veranschlagt werden sollen, fließen vor allem in kleinere Klassen, mehr Personal und die Sanierung veralteter Schulgebäude. Bildung ist bereits jetzt der größte Posten im Landeshaushalt: Für 2025–2026 sind fast 30 Milliarden Euro vorgesehen.

Mit dem zusätzlichen Geld will die FDP die Klassen an Grundschulen bis 2026 auf maximal 25 Schülerinnen und Schüler verkleinern – ein zentraler Baustein ihrer "25er-Klasse"-Initiative. Gleichzeitig sollen 2.000 neue Lehrkräfte eingestellt und der Ausbau der Ganztagsschulen vorangetrieben werden. Ein Teil der Mittel ist zudem für die Modernisierung maroder Schulgebäude und die Verbesserung der digitalen Infrastruktur gedacht, von schnellerem Internet bis hin zu zeitgemäßer Technik in den Klassenzimmern.

Über Lehrkräfte hinaus setzt die FDP auf mehr unterstützendes Personal, darunter Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Psychologinnen und Psychologen sowie IT-Fachkräfte. Auch die Lehrerfortbildung, individuelle Schülerförderung und eine zuverlässige Unterrichtsversorgung stehen auf der Agenda. Die Partei verspricht, dass diese Maßnahmen die Qualität und Leistung der Schulen in der gesamten Region heben werden.

Die zusätzliche Milliarde soll aus den Rücklagen der Baden-Württemberg Stiftung und dem ergänzten Landeshaushalt stammen, der Ende 2025 beschlossen wird. Von den jährlich rund 15 Milliarden Euro für Bildung fließen derzeit über 12 Milliarden in Personalkosten – für Infrastruktur bleibt kaum Spielraum. Die FDP betont, dass die neuen Mittel zügig und zielgerichtet eingesetzt werden, sobald sie Regierungsverantwortung übernimmt.

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Falls die Partei gewählt wird, soll die Investition bereits im ersten zweijährigen Haushaltszyklus verbindlich verankert werden. Im Fokus stehen greifbare Verbesserungen: kleinere Klassen, besser qualifiziertes Personal und modernisierte Schulen – statt einer Zersplitterung der Gelder.

Der Vorschlag würde eine deutliche Aufstockung der Bildungsausgaben bedeuten und langjährige Probleme wie überfüllte Klassen und veraltete Gebäude angehen. Da Bildung bereits den größten Etatposten darstellt, hängt der Plan der FDP davon ab, nach der Wahl Regierungsmacht zu erlangen. Die zusätzlichen Mittel würden ab 2027 fließen – vorausgesetzt, die Koalitionsverhandlungen der Partei verlaufen erfolgreich.