Mosolf setzt in Illingen auf vollelektrische Transporter für weniger CO₂-Ausstoß
Miriam WolfMosolf setzt in Illingen auf vollelektrische Transporter für weniger CO₂-Ausstoß
Mosolf führt sechs vollelektrische Transporter am Standort Illingen ein
Am deutschen Standort Illingen hat das Logistikunternehmen Mosolf sechs vollelektrische Transporter in Betrieb genommen. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Modernisierung der Fahrzeugflotte. Staatliche Fördergelder und neue Technologiepartnerschaften treiben diesen Wandel voran.
Das Projekt erhielt eine Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Bereits 2023 arbeitete Mosolf mit dem US-Unternehmen Spectaire zusammen, um Fahrzeugemissionen in Echtzeit zu überwachen. Im selben Jahr begann die Kooperation mit dem österreichischen Anbieter Smatrics, um eine Ladeinfrastruktur für die elektrischen Lkw aufzubauen.
Allein in Illingen sollen die sechs E-Transporter den CO2-Ausstoß um bis zu 1.000 Tonnen pro Jahr verringern. Die Fahrzeuge sind in der Lage, jährlich mehr als 40.000 Fertigfahrzeuge zu transportieren. Für 2025 plant Mosolf, die Flotte um weitere sechs vollelektrische Transporter zu erweitern.
Neben Illingen verfügen mittlerweile auch die Standorte Germersheim, Ketzin und Schöneck über elektrische Lademöglichkeiten, die in Zusammenarbeit mit Smatrics entstanden sind. An jedem dieser Standorte wird E-Infrastruktur als Service angeboten – ein klares Zeichen für den Ausbau der Ladestationen. Langfristig strebt das Unternehmen an, die CO2-Emissionen der Kategorie 1 und 2 bis 2030 um 40 Prozent zu senken.
Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, unterstützt die Initiative. Sein Ziel ist es, dass bis Ende des Jahrzehnts die Hälfte des Güterverkehrs in der Region klimaneutral erfolgt.
Die elektrischen Transporter in Illingen markieren einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Mosolfs Emissionszielen. Mit staatlicher Förderung und einer wachsenden Ladeinfrastruktur bereitet sich das Unternehmen auf eine weitere Expansion vor. Die nächste Phase sieht die Anschaffung von sechs zusätzlichen E-Lkw bis 2025 vor.
