Junge Union fordert radikale Rentenreform und Sozialkürzungen bis 2026
Junge Union will Anreize für Frühverrentung reduzieren und Krankentage einführen - Junge Union fordert radikale Rentenreform und Sozialkürzungen bis 2026
Die Junge Union (JU), die Jugendorganisation der deutschen bahn CDU, wird auf dem Parteitag in Stuttgart am 20. und 21. Februar weitreichende Reformen in den Bereichen Rente, Gesundheitswesen und Sozialversicherung vorantreiben. Ihr Antrag "Reformjahr 2026 – Mut zur Entscheidung" umfasst zehn zentrale Forderungen, die auf Kostensenkungen und eine Neuausrichtung der Sozialpolitik abzielen.
Zu den Vorschlägen gehören strengere Regeln für den vorzeitigen Renteneintritt, ein gestaffeltes Rentensystem nach Familiengröße sowie Änderungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, um Fehlzeiten zu reduzieren.
Die JU will den vorzeitigen Ruhestand weniger attraktiv machen, indem sie den monatlichen Abschlag für langjährige Beitragszahler verdoppelt. Derzeit liegt er bei 0,3 %, künftig soll er auf 0,6 % pro Monat steigen. Zudem soll die "Rente mit 63" abgeschafft werden – mit Ausnahme von Härtefällen. Stattdessen soll das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt und schrittweise angehoben werden, wenn die Menschen älter werden.
Die Rentenerhöhungen sollen sich künftig nicht mehr am Lohnwachstum, sondern an der Inflation orientieren, was die Steigerungen verlangsamen würde. Die JU fordert zudem die Wiedereinführung – und Verdopplung – des "Nachhaltigkeitsfaktors", eines Mechanismus, der Rentenerhöhungen begrenzt, wenn sich die demografische Entwicklung oder die Finanzlage verschlechtert. Um die private Altersvorsorge zu stärken, schlagen sie höhere Anreize für betriebliche Renten und eine Ausweitung staatlich geförderter Frühstarterprogramme vor.
Im Gesundheitsbereich setzt die JU auf Kostensenkungen durch eine Stärkung der ambulanten Versorgung gegenüber stationären Krankenhausaufenthalten. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall soll eingeschränkt werden, etwa durch Wartezeiten oder eine vorübergehende Kürzung der Leistungen bei kurzfristigen Erkrankungen. Krankschreibungen per Telefon ohne Arztbesuch sollen abgeschafft werden, um Fehlzeiten einzudämmen. Zudem plädiert die Organisation für eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung sowie eine Pflicht-Zusatzversicherung mit staatlichen Zuschüssen für Geringverdiener.
Besonders umstritten ist das geplante gestaffelte Beitragsmodell in der Rente: Kinderlose sollen höhere Abgaben zahlen als Eltern, wobei sich die Beiträge an der Anzahl der Kinder orientieren. Ziel ist es, Familien zu entlasten und gleichzeitig die Einnahmen aus kinderlosen Beitragszahlern zu erhöhen.
Die Reformvorschläge werden auf dem CDU-Parteitag im Februar in Stuttgart beraten. Falls sie angenommen werden, wären sie ein tiefgreifender Einschnitt in die deutschen Renten- und Gesundheitssysteme. Die JU begründet die Pläne mit der Notwendigkeit, die langfristige Finanzstabilität zu sichern und die Belastung der öffentlichen Haushalte zu verringern.
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