"On the Move": Fünf afrikanische Stimmen erzählen vom Leben zwischen Heimat und Fremde
Miriam Wolf"On the Move": Fünf afrikanische Stimmen erzählen vom Leben zwischen Heimat und Fremde
Ein packendes neues Theaterstück über Migration kommt ans Theater am Ring
On the Move verwebt Geschichten von Vertreibung, Herausforderung und Widerstandskraft – erzählt von fünf führenden afrikanischen Autorinnen. Die Aufführung findet am Mittwoch, 11. März 2026, um 19:00 Uhr statt.
Die Produktion vereint Werke von Chimamanda Ngozi Adichie, Tsitsi Dangarembga, NoViolet Bulawayo, Yaa Gyasi und Leila Aboulela. Jede Schriftstellerin trägt ihre einzigartige Perspektive auf das Erlebnis at, die Heimat zu verlassen und neu anzufangen.
On the Move feierte 2023 am Gorki Theater Berlin Premiere. Nun kommt das Stück in einer neuen Inszenierung auf die Bühne – eine Mischung aus Lesungen, Auszügen und Gesprächen, inspiriert von den preisgekrönten Büchern der Autorinnen.
Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie steuert Die Hälfte der Sonne und Das Ding um deinen Hals bei, eine Sammlung von Geschichten über kulturelle Entwurzelung und Anpassung. Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe gibt Einblicke in Nervöse Zustände, einen Roman über postkoloniale Weiblichkeit und gesellschaftlichen Wandel. Die simbabwisch-amerikanische Autorin NoViolet Bulawayo bringt Migrationserfahrungen aus Wir brauchen neue Namen ein, das zwischen Simbabwe und New York spielt.
Die ghanaisch-amerikanische Schriftstellerin Yaa Gyasi zeichnet in Heimkehr die Spuren der transatlantischen Sklaverei und ihre langfristigen Auswirkungen auf die Diaspora nach. Die sudanesisch-schottische Autorin Leila Aboulela erkundet in Minarett Themen wie Glauben und Exil am Beispiel einer muslimischen Frau in London.
Die Ticketpreise betragen 29 €, 26 € und 23 €, ermäßigt sind Karten für 10 € erhältlich. Alle Preise enthalten eine Systemgebühr von 1 €.
On the Move beleuchtet eine zeitlose menschliche Erfahrung – die Migration – durch persönliche Schicksale und literarische Stimmen. Das Stück lädt das Publikum ein, über die Kämpfe und die Widerstandsfähigkeit derer nachzudenken, die ihre Heimat hinter sich lassen. Tickets für die Vorstellung am 11. März können im Voraus gebucht werden.
