IHK Reutlingen fordert mehr Gründergeist gegen die Wirtschaftskrise der Region
Ella HofmannIHK Reutlingen fordert mehr Gründergeist gegen die Wirtschaftskrise der Region
IHK Reutlingen ruft zu neuem Gründergeist auf, um die Region zu beleben
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen hat zu einer erneuten Konzentration auf Unternehmergeist aufgerufen, um die angeschlagene Wirtschaft der Region wiederzubeleben. Wie Führungskräfte am 19. Februar 2024 betonten, sei nun mutiges Handeln gefragt – angesichts anhaltender internationaler Krisen und gedämpfter Geschäftserwartungen.
Das Jahr 2024 entwickelte sich für die Region Reutlingen erneut enttäuschend: Eine wirtschaftliche Erholung blieb aus, und die globale Instabilität belastete weiterhin die heimischen Unternehmen. Viele Betriebe melden demoralisierte Belegschaften und anhaltende Unsicherheit.
Johannes Schwörer, Präsident der IHK Reutlingen, rief Unternehmer auf, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Entscheidend seien nun Selbstvertrauen und Wagemut, um die Wende einzuleiten. Seine Worte fielen in eine Phase anhaltender Stagnation. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK, unterstützte diese Haltung, forderte aber einen grundlegenderen Mentalitätswandel: Die gesamte Gesellschaft müsse unternehmerische Werte verinnerlichen, um das Wirtschaftsklima zu stärken. Epp betonte zudem die zentrale Rolle Europas für den Wohlstand der Region. Beide waren sich einig, dass Deutschland international selbstbewusster auftreten müsse. Ihre Äußerungen deuten auf einen Kurs hin, der auf langfristige Strukturreformen statt auf kurzfristige Lösungen setzt.
Der Appell der IHK kommt zu einer Zeit anhaltender wirtschaftlicher Belastungen für Reutlingen. Die Unternehmen bleiben zurückhaltend, und externe Druckfaktoren geben keine Entwarnung. Nun rückt in den Fokus, ob Unternehmer und Politiker die notwendigen Weichen für neues Wachstum stellen können.
