09 February 2026, 10:06

Ukrainische Delegation aus Bilhorod-Dnistrowskyj besucht Ulm für nachhaltige Infrastrukturprojekte

Eine detaillierte Karte von Kiew, Ukraine, die Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und einen Fluss durch die Stadt zeigt, mit Text, der zusätzliche Informationen über Städte und Orte in der Umgebung bereitstellt.

Ukrainische Delegation aus Bilhorod-Dnistrowskyj besucht Ulm für nachhaltige Infrastrukturprojekte

Eine Delegation aus Bilhorod-Dnistrowskyj besuchte kürzlich Ulm und Neu-Ulm, um die Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Infrastruktur zu vertiefen. Die Reise, die vom 26. bis 29. Januar 2026 stattfand, konzentrierte sich auf Themen wie Wassermanagement, Energieversorgung, Abfallwirtschaft und Fernwärme. Beide Städte arbeiten seit dem russischen Angriff auf die Ukraine eng zusammen, wobei Ulm und Neu-Ulm kontinuierlich Unterstützung leisten.

Die Partnerschaft begann mit Nothilfe, hat sich jedoch mittlerweile auf langfristigen Kapazitätsaufbau verlagert. So hatten Ulm und Neu-Ulm zuvor drei überholte Busse an Bilhorod-Dnistrowskyj gespendet. Nun liegt der Fokus auf technischer Zusammenarbeit und Wissensaustausch.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Während des Besuchs informierte sich die ukrainische Delegation über zentrale Einrichtungen, darunter Müllverbrennungsanlagen, Biomasseanlagen und Kläranlagen. Treffen mit lokalen Initiativen, politischen Verantwortlichen und Fachleuten sollten die Ressourceneffizienz verbessern und strukturierte Lernprozesse fördern. Oberbürgermeister Martin Ansbacher lobte die Widerstandsfähigkeit Bilhorod-Dnistrowskyjs, während Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger die Anpassungsfähigkeit der Partnerschaft betonte.

Konkrete technologische Durchbrüche im Wasser- oder Energiesektor wurden nicht als Vorbild für die Ukraine hervorgehoben. Allerdings zeigten Veranstaltungen wie der DVGW-Fachkongress zu digitalen Wasserwerkzeugen (24. Februar 2026) und das Tiefbau-Forum (22. Januar 2026) allgemeine Trends in Digitalisierung und Infrastruktur auf.

Der Besuch festigte die Zusammenarbeit zwischen den Städten und lenkte den Fokus von akuter Hilfe hin zu technischer und strategischer Unterstützung. Künftige Projekte werden sich auf nachhaltige Infrastruktur konzentrieren, wobei beide Seiten ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen wollen. Zwar wurden keine konkreten Innovationen benannt, doch der Austausch legte den Grundstein für vertiefte Fachgespräche.