Diözese Rottenburg-Stuttgart kämpft mit dramatischem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen
Druck auf die Kirche - Diözese kürzt erneut Mittel - Diözese Rottenburg-Stuttgart kämpft mit dramatischem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ringt mit einem drastischen Einbruch der Kirchensteuereinnahmen. Schwächelnde Erträge, bedingt durch die wirtschaftliche Schwäche und den Austritt von Gläubigen, zwingen die Verantwortlichen zu dringendem Handeln. Ein umfassendes Sparprogramm unter dem Namen "Kirche der Zukunft" soll nun eine weitere Verschärfung der finanziellen Krise abwenden.
Frühere Prognosen gingen noch von stabilen Kirchensteuereinnahmen in Höhe von etwa 280 bis 290 Millionen Euro aus. Doch stattdessen wird nun mit einem Rückgang auf rund 246 Millionen Euro bis 2027 gerechnet. Die Diözese greift bereits auf ihre finanziellen Rücklagen zurück und hat rund 40 Millionen Euro entnommen, um die Fehlbeträge auszugleichen.
Ohne entschlossene Gegenmaßnahmen drohen ab 2027 noch drastischere Kürzungen. Die Mittel für die Pfarreien werden von 183 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 167 Millionen Euro im Jahr 2026 sinken. Auch das Bistum selbst spürt den Sparzwang: Bis 2030 sollen die Sach- und Personalkosten um 10 Prozent reduziert werden.
Das Projekt "Kirche der Zukunft" zielt darauf ab, den Gebäudebestand der Kirche um 30 Prozent zu verringern. Gleichzeitig sollen digitale Angebote ausgebaut und Pfarreien zusammengelegt werden, um die Verwaltungskosten zu senken. Das Ziel ist es, effizienter zu arbeiten, ohne dass die wichtigsten Dienstleistungen darunter leiden.
Die Rücklagen der Diözese schmelzen jedoch schnell dahin, und die finanzielle Belastung zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Sollte sich der aktuelle Trend fortsetzen, könnten weitere Kürzungen bei der Finanzierung und den Leistungen unvermeidbar werden. Ob die Sparmaßnahmen greifen, wird entscheiden, wie gut sich die Pfarreien in den kommenden Jahren behaupten können.
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