VfB Stuttgart kämpft in Glasgow um Millionen und die Champions-League-Träume
Ella HofmannVfB Stuttgart kämpft in Glasgow um Millionen und die Champions-League-Träume
VfB Stuttgart trifft im Europa-League-Playoff-Hinspiel auf Celtic
Am Donnerstag steht für den VfB Stuttgart das Hinspiel der Europa-League-Playoffs gegen Celtic Glasgow an. Anpfiff ist um 20:15 Uhr MEZ im Celtic Park in Glasgow. Die Partie wird live auf RTL und NITRO übertragen. Doch über den sportlichen Wettbewerb hinaus geht es für die Schwaben auch um hohe finanzielle und sportliche Interessen.
Allein durch die Teilnahme an der Europa League hat der VfB in dieser Saison bereits 15 Millionen Euro eingenommen. Der Einzug ins Achtelfinale würde weitere 1,75 Millionen Euro bringen. Sollte die Mannschaft sogar bis ins Finale vorstoßen, winken zusätzliche 13,7 Millionen Euro Prämiengeld.
Diese finanziellen Mittel könnten eine entscheidende Rolle dabei spielen, Leistungsträger an den Verein zu binden. Stürmer Jamie Leweling, der mit Interesse aus der Premier League in Verbindung gebracht wird, hat kürzlich seine Verbundenheit mit Stuttgart betont. Mittelfeldspieler Deniz Undav, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, verhandelt unterdessen über eine mögliche Verlängerung. Der VfB hatte im vergangenen Jahr rund 40 Millionen Euro – inklusive Gehaltskosten – in Undav investiert, der von Brighton & Hove Albion wechselte.
Erfolge im europäischen Wettbewerb bieten Stuttgart zudem einen direkten Weg in die Champions League: Ein Sieg in der Europa League würde dem Verein einen Startplatz in der Königsklasse der nächsten Saison sichern – unabhängig von der Abschlusstabelle in der Bundesliga.
Das Duell gegen Celtic ist daher mehr als nur ein K.-o.-Spiel. Ein langer Turnierverlauf könnte die finanzielle Situation des Vereins stärken und helfen, Schlüsselspieler zu halten. Das Ergebnis dieser Partie könnte die Zukunft des VfB Stuttgart – sowohl sportlich als auch wirtschaftlich – maßgeblich prägen.
