Lebensrettende Eisübung: Wie Rettungsteams für Wintergefahren trainieren

Admin User
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Drei Personen stehen auf einer verschneiten Landschaft mit Taschen drumherum, Zelten mit Skiern dahinter und schneebedeckten Hügeln im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Wie Retter für Eisoperationen trainieren - Lebensrettende Eisübung: Wie Rettungsteams für Wintergefahren trainieren

Rettungskräfte in der Neckar-Region haben an einer lebenswichtigen Eisrettungsübung teilgenommen. Die auf einem zugefrorenen See in Kirchheim unter Teck durchgeführten Trainings bereiteten die Teams auf gefährliche Winterzenarien vor. Freiwillige demonstrierten Techniken, mit denen Menschen gerettet werden können, die ins Eis eingebrochen sind.

Im Mittelpunkt der Übung standen grundlegende Fähigkeiten für Rettungseinsätze auf zugefrorenen Gewässern. Die Teilnehmer trainierten Tauchgänge, den Umgang mit Seilen sowie Kommunikationsmethoden – Fertigkeiten, die regelmäßig aufgefrischt werden müssen. Da die Sicht unter Wasser oft eingeschränkt ist, waren die Taucher auf Signalleinen angewiesen, um mit ihren Teams in Kontakt zu bleiben.

Sicherheit hatte während der Übungen höchste Priorität. Die Rettungskräfte wurden daran erinnert, Risiken vor jedem Einsatz sorgfältig abzuwägen, da instabiles Eis sowohl Opfer als auch Helfer gefährden kann. Mindestens 15 Zentimeter Eisdicke gelten auf Seen als sicher, während fließendes Gewässer eine Mindestdicke von 20 Zentimetern erfordert. Die Teams setzten spezialisierte Ausrüstung ein, darunter wasserdichte Überlebensanzüge, Eisschlitten, aufblasbare Boote und Seile. Diese Hilfsmittel ermöglichen es den Rettungskräften, schnell zu den Opfern zu gelangen, während sie das eigene Risiko minimieren. Die Freiwilligen betonten zudem, wie wichtig es ist, in einer solchen Situation Ruhe zu bewahren. Energie sparen und sofort Hilfe rufen können über Leben und Tod entscheiden.

Die Übungen in Kirchheim unter Teck festigten essenzielle Rettungstechniken für Winternotfälle. Die lokalen Teams sind nun besser darauf vorbereitet, Vorfälle auf zugefrorenen Seen und Flüssen zu bewältigen. Regelmäßiges Training stellt sicher, dass die Einsatzkräfte im entscheidenden Moment handlungsfähig sind – wenn jede Sekunde zählt.