27 December 2025, 22:16

Juli Zeh zerpflückt die gescheiterte Brandmauer-Strategie gegen die AfD

Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen, zwei ausländischen Flaggen, einem orangen Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.

Juli Zeh sieht 'Feuerwand' gegen AfD als gescheitert an - Juli Zeh zerpflückt die gescheiterte Brandmauer-Strategie gegen die AfD

Die Schriftstellerin Juli Zeh hat Deutschlands politischen Umgang mit der rechtsextremen AfD scharf kritisiert. Als Bewohnerin der brandenburgischen Havelland-Region, wo die Partei starken Einfluss besitzt, argumentiert sie, dass die bisherigen Strategien gegen deren Aufstieg gescheitert seien. Ihre Äußerungen fallen in eine Phase, in der die AfD trotz aller Isolierungsversuche weiter an Zuspruch gewinnt.

In Brandenburg hat die AfD erhebliche Erfolge verbuchen können, darunter die Sicherung einer Sperrminorität bei der Wahl von Verfassungsrichtern. Dennoch liegt bisher kein offizieller Antrag auf ein Parteiverbot beim Bundesverfassungsgericht vor.

Zeh, eine renommierte Autorin, ist überzeugt, dass die sogenannte Brandmauer gegen die AfD nach hinten losgegangen ist. Statt die Partei zu schwächen, habe diese Taktik deren Anziehungskraft nur verstärkt, so ihre These. Selbst die Diskussion über ein Verbot spiele der AfD in die Hände, da sie deren Opfererzählung untermauere. Die Unterstützung für die Partei wächst stetig – entgegen aller Erwartungen. Zehs Kritik spiegelt eine breitere Debatte darüber wider, wie die etablierte Politik mit dem Aufstieg der AfD umgeht.

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In Brandenburg bleibt der Einfluss der AfD ungebrochen, ohne dass derzeit rechtliche Schritte gegen sie eingeleitet wären. Zehs Vorwürfe unterstreichen die anhaltende Kontroverse über den richtigen Umgang mit dem Aufstieg der Partei. Bisher zeigt sich die Brandmauer-Strategie als wirkungslos, während die AfD ihre Anhängerschaft weiter ausbaut.