Freilaufender Hund tötet Rehkitze im Frühling bei Siegelhausen

Admin User
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Drei schwarze Hunde an der Leine.

Freilaufender Hund tötet Rehkitze im Frühling bei Siegelhausen

Frühling: Freilaufender Mischlingshund tötet junges Reh bei Siegelhausen

Am Sonntagmorgen, dem 9. März 2025, wurde ein Rehkitze bei Siegelhausen von einem Mischlingshund getötet. Der Vorfall führte zu einer Anzeige gegen den Hundebesitzer und erinnert Wildtierexperten daran, wie wichtig der Schutz junger Tiere im Frühling ist.

Der Angriff ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als der Hund das Kitze jagte und tödlich verletzte. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste das junge Reh eingeschläfert werden. Ein örtlicher Jagdpächter kümmerte sich später um den Kadaver.

Der Vorfall fällt in die Brut- und Setzzeit in Baden-Württemberg, die vom Frühling bis in den Sommer reicht. In dieser Phase sind Muttertiere und ihr Nachwuchs besonders gefährdet. Der Landesjagdverband Baden-Württemberg appelliert an Wanderer, Radfahrer und Hundebesitzer, sich auf markierten Wegen zu bewegen und Hunde anzuleinen, um Wildtiere nicht zu stören. Gegen den Besitzer des Hundes wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Der Fall unterstreicht, wie entscheidend es ist, Haustiere in Gebieten mit jungem Wild im Frühling unter Kontrolle zu halten.

Der Tod des Rehkitzes zeigt die Risiken auf, die für Wildtiere entstehen, wenn Hunde im Frühling frei herumlaufen. Behörden betonen weiterhin, wie wichtig Vorsicht in natürlichen Lebensräumen ist – besonders im Frühling und Sommer, wenn junge Tiere und ihre Eltern besonders aktiv sind.