FDP gegen SWR: Warum die AfD eingeladen wurde – und die Liberalen nicht
FDP gegen SWR: Warum die AfD eingeladen wurde – und die Liberalen nicht
Die Spannungen zwischen der FDP und dem öffentlich-rechtlichen Sender SWR haben sich nach einem umstrittenen Einladungsverfahren für einen politischen Videodreh weiter zugespitzt. Im Mittelpunkt des Streits steht die Entscheidung eines SWR-Mitarbeiters, die FDP auszuschließen, während die kleinere AfD eingeladen wurde – was Vorwürfe der Voreingenommenheit und Inkompetenz auslöste. Der Vorfall folgt auf ein gescheitertes Gerichtsverfahren und anhaltende Forderungen nach mehr Transparenz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Der Konflikt begann am 12. Februar, als ein SWR-Mitarbeiter die AfD, nicht aber die FDP zu einer Videoaufnahme einlud. Der Mitarbeiter begründete das Versäumnis später mit Verwirrung über die Größe der Fraktionen. Der FDP-Wohnungsexperte Friedrich Haag, dessen Partei über mehr Sitze verfügt als die AfD, wurde dabei komplett übergangen.
Ein rechtlicher Versuch der FDP, ihre Teilnahme an einer SWR-Fernsehdiskussion vor der Landtagswahl gerichtlich durchzusetzen, scheiterte am 18. Februar. Trotz der Entscheidung kündigte die Partei an, in Berufung zu gehen. Seither kritisieren FDP-Vertreter wiederholt die Einladungspraxis des SWR und fordern Reformen, um politische Ausgewogenheit und Transparenz zu gewährleisten.
Der CDU-Wohnungspolitiker Hans-Ulrich Rülke verurteilte die Situation als "Mischung aus Unwissenheit, Inkompetenz und Befangenheit". Er rief jedes CDU-Mitglied auf, eine formelle Programmbeschwerde einzureichen. Zudem forderte Rülke, Haag zur Studioaufnahme am 19. Februar nachträglich einzuladen, da der Ausschluss nicht zu rechtfertigen sei.
Zunächst hatte der SWR-Mitarbeiter jeden Fehler bestritten. Später wurde seine Stellungnahme jedoch unsicher, was die Verärgerung der FDP weiter schürte. Der Vorfall vertieft die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen der Partei und dem Sender – eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.
Die FDP bleibt trotz ihrer größeren Fraktionsstärke von der anstehenden Aufnahme ausgeschlossen. Die Berufung gegen das Gerichtsurteil ist noch anhängig. Unterdessen halten die Forderungen nach Reformen beim SWR an, wobei die FDP auf eine fairere Behandlung in künftigen politischen Sendungen pocht.
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