Tübinger Frauenklinik baut nachhaltig mit Holz-Hybrid-Architektur
Tübinger Frauenklinik baut nachhaltig mit Holz-Hybrid-Architektur
Neubau in Holz-Hybrid-Bauweise für die Frauenklinik des Universitätsklinikums Tübingen
Am Universitätsklinikum Tübingen hat der Bau eines neuen Holz-Hybrid-Gebäudes für die Frauenklinik begonnen. Staatssekretärin im Finanzministerium, Gisela Splett, und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski legten offiziell den Grundstein für das 44-Millionen-Euro-Projekt. Die Erweiterung soll nicht nur die medizinische Versorgung verbessern, sondern auch Maßstäbe für nachhaltiges Krankenhausdesign setzen.
Das Vorhaben ist richtungsweisend: Erstmals kommt in einem deutschen Krankenhaus Holz als Baumaterial zum Einsatz – ein Beweis dafür, dass der Werkstoff selbst strenge Hygiene- und technische Anforderungen erfüllt. Das 3.000 Quadratmeter große Gebäude entsteht in direkter Nachbarschaft zum denkmalgeschützten Hauptgebäude der Klinik und verbindet so moderne Architektur mit historischem Umfeld.
Im Inneren entstehen hochmoderne IVF-Labore, eine vergrößerte pränatale Ambulanz sowie zusätzliche Pflegekapazitäten. Diese Aufwertung stärkt eine der größten Frauenkliniken Europas in ihrer Rolle als Zentrum für spezialisierte medizinische Versorgung.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Entwurfs: Verbaut werden Holz aus regionaler, nachhaltiger Forstwirtschaft und Recycling-Beton für tragende Elemente. Zu den Energieeffizienz-Maßnahmen zählen eine Wärmepumpe, eine Dämmung auf Passivhaus-Niveau sowie eine Photovoltaikanlage mit 130 Kilowatt Spitzenleistung. Die Landesbauverwaltung begleitet das Projekt und sorgt dafür, dass Klimaziele in jeder Phase eingehalten werden – von der Materialauswahl bis zum laufenden Betrieb.
Die Erweiterung festigt Tübingens Position als Vorreiter in der Frauengesundheit. Nach Fertigstellung wird die energieeffiziente Klinik als Vorbild für zukünftige Krankenhausbauten dienen. Die 44-Millionen-Investition des Landes unterstreicht das Bekenntnis zu medizinischem Fortschritt und ökologischer Verantwortung.
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