CDU plant radikale Abschiebeoffensive bis 2026 – wer ist betroffen?

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Flugzeuge am Himmel mit Text darunter.

CSU fordert Rückkehr der meisten Syrer - CDU plant radikale Abschiebeoffensive bis 2026 – wer ist betroffen?

Die CDU hat eine harte neue Linie in Sachen Migration und Abschiebungen vorgelegt. Unter der Führung von Alexander Hoffmann treibt die Partei schnellere Abschiebungen, strengere Arbeitsregeln und schärfere Strafen für extremistische Äußerungen voran. Zu den Plänen gehört eine groß angelegte "Abschiebeoffensive" bis 2026, die sich insbesondere gegen Geflüchtete aus Syrien und Afghanistan richtet.

Im Mittelpunkt der CDU-Vorschläge steht die Beschleunigung von Abschiebungen, sobald die Konflikte in Syrien und Afghanistan offiziell für beendet erklärt werden. Gecharterte Flüge sollen abgelehnte Asylbewerber zurückführen, unterstützt durch ein eigenes Terminal am Münchner Flughafen und bundesweite Abschiebezentren, um das Verfahren effizienter zu gestalten. Alexander Hoffmann, kürzlich zum Fraktionsvorsitzenden der CDU im Bundestag gewählt, ist der treibende Kraft hinter diesen Maßnahmen.

Die Partei will zudem die EU-Arbeitsmigrationsregeln verschärfen, um die sogenannte "ArmutsMigration" zu stoppen – also den Zuzug von Menschen, die in Deutschland auf Sozialleistungen angewiesen sind. Für ukrainische Geflüchtete schlägt die CDU vor, dass arbeitsfähige Männer in ihr Heimatland zurückkehren sollten, um dort die Verteidigung zu unterstützen, anstatt in Deutschland zu bleiben. Darüber hinaus fordert die Partei strengere Gesetze gegen extremistische Hetze. Öffentliche Aufrufe zu einem islamistischen Kalifat, Angriffe auf das demokratische System Deutschlands oder antisemitische Straftaten könnten künftig als strafbare Handlungen gelten. Als Konsequenzen wären zwingende Abschiebungen sowie der Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft für doppelte Staatsangehörige vorgesehen, die solcher Delikte überführt werden.

Die Vorschläge markieren eine deutliche Verschärfung der Migrationspolitik der CDU mit Fokus auf schnellere Abschiebungen und strengere Kontrollen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würden sie die deutsche Asyl-, Arbeitsmigrations- und Extremismuspolitik grundlegend verändern. Nun steht die Debatte über die Vorhaben im weiteren politischen Umfeld an.