Cannabis-Legalisierung: CDU will Rückkehr zum alten Verbot durchsetzen
CDU fordert Rücknahme der Cannabis-Legalisierung - Cannabis-Legalisierung: CDU will Rückkehr zum alten Verbot durchsetzen
Die teilweise Legalisierung von Cannabis für Erwachsene in Deutschland bleibt seit ihrer Einführung am 1. April 2024 tief gespalten. Das unter der damaligen Ampelkoalition beschlossene Gesetz erlaubt den regulierten Konsum und den Eigenanbau – doch Kritiker fordern nun eine Rückkehr zur alten Rechtslage. Die CDU bezieht eine klare Position und argumentiert, die Reform habe soziale, gesundheitliche und sicherheitspolitische Probleme verschärft.
Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) gestattet Erwachsenen den Besitz und Anbau begrenzter Mengen Cannabis unter strengen Auflagen. Befürworter verweisen auf einen Rückgang der Drogendelikte um ein Drittel, was die Polizei entlaste, um sich auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität zu konzentrieren. Gegner wie Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) warnen jedoch vor "beunruhigenden Entwicklungen", insbesondere bei gefährdeten Jugendlichen. Umfragen zeigen eine gespaltene öffentliche Meinung, während Suchtexperten Parallelen zu Alkohol und Nikotin ziehen.
Die Polizei äußert Bedenken wegen unklarer Konsumverbotszonen, während Verkehrssicherheitsdaten keine deutliche Zunahme drogenbedingter Unfälle erkennen lassen. Mediziner melden zwar vermehrt jugendspezifische Probleme, doch die gesundheitlichen Auswirkungen auf Erwachsene werden noch untersucht. Trotz dieser Debatten finden regionale Unterschiede in der nationalen Diskussion kaum Beachtung.
Auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart stimmten die Delegierten für eine vollständige Abschaffung des Gesetzes. Ihr Antrag sieht ein erneutes Verbot von Besitz, Anbau und Verteilung vor. Allerdings sieht der aktuelle Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD lediglich eine "ergebnisoffene Evaluation" der Regelung vor.
Der Vorstoß der CDU, die Cannabis-Legalisierung rückgängig zu machen, könnte auf Widerstand der SPD stoßen, die eine zurückhaltendere Haltung vertritt. Bei einer Abschaffung würde das Gesetz auf den Stand vor 2024 zurückfallen und den regulierten Konsum für Erwachsene beenden. Die Entscheidung hängt von weiteren politischen Verhandlungen und den laufenden Bewertungen der Gesetzesfolgen ab.
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