Betrunkener Fahrer rammt Bushaltestelle und flieht – jetzt droht ihm der Führerscheinentzug
Luisa BrandtBetrunkener Fahrer rammt Bushaltestelle und flieht – jetzt droht ihm der Führerscheinentzug
Ein 51-jähriger Mann aus Weiden muss sich wegen mehrerer Vorwürfe verantworten, nachdem er betrunken gegen ein Bushaltestellenschild gefahren war und anschließend vom Unfallort geflohen ist. Die Polizei spürte ihn später in seiner Wohnung auf, wo er gestand, unter Alkoholeinfluss gefahren zu sein. Der Vorfall begann, als Zeugen zwei stark angetrunkene Männer beobachteten, die in einen Opel auf der Wilhelmstraße stiegen.
Die Probleme begannen bereits am Freitagabend gegen 21:30 Uhr im Bereich "In der Weiding". Ein Zeuge sah, wie ein Opel gegen ein Bushaltestellenschild prallte, woraufhin der 51-jährige Fahrer den Unfallort verließ, ohne dies zu melden. Obwohl er zunächst versprach, die Behörden zu informieren, fuhr er einfach davon.
Die Polizei konnte den Mann gegen 23 Uhr in seiner Wohnung ausfindig machen. Er räumte den Unfall ein und wurde positiv auf Alkohol getestet. Die Beamten erhoben Anklage wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und eines möglichen Entzugs des Führerscheins. Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Montag in Heidenheim: Ein Zeuge meldete einen betrunkenen Fahrer, woraufhin die Polizei Ermittlungen aufnahm. Sie verfolgten die Spur des abgestellten Opels bis zur Adresse eines der zuvor gesehenen Männer. Der 56-jährige Halter saß jedoch nicht am Steuer – stattdessen fuhr sein 51-jähriger Bekannter das Fahrzeug. Der Fahrer muss sich nun wegen Trunkenheit am Steuer und Fahren ohne gültigen Führerschein verantworten.
Der 51-Jährige bleibt wegen mehrerer Straftaten in Untersuchungshaft. Die Polizei bestätigte, dass er sich wegen Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht und Verkehrsverstößen vor Gericht verantworten muss. Sein Führerschein könnte ihm entzogen werden.
