Baden-Württemberg will Europas Batterieindustrie mit lokaler Wertschöpfung stärken
Baden-Württemberg will Europas Batterieindustrie mit lokaler Wertschöpfung stärken
Baden-Württembergs Ministerpräsident hat Pläne vorgelegt, um die europäische Batterieindustrie zu stärken. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Konkurrenz durch chinesische Subventionen und US-Zölle unter Donald Trump. Nun wird ein stärkerer Fokus auf lokale Produktion und Lieferketten vorgeschlagen, um Europas Position auf dem Markt zu sichern.
Der Ministerpräsident will, dass Europa bei der Entwicklung der nächsten Batteriegeneration führend wird. Um dies zu erreichen, könnten strengere Regeln für lokale Wertschöpfung eingeführt werden, die Unternehmen verpflichten, in europäische Produktionsstandorte, Arbeitsplätze und Mehrwert zu investieren, bevor sie Zugang zum Markt erhalten.
Medienberichte, etwa in auto motor und sport vom 12. Februar 2026, betonen die Notwendigkeit eines entschlosseneren europäischen Vorgehens. Konkrete Maßnahmen aus Baden-Württemberg selbst sind jedoch bisher nicht dokumentiert. Stattdessen zielen breiter angelegte EU-Initiativen – wie Untersuchungen zu chinesischen Substitutionen für Windenergie oder Mindestpreisvorgaben für chinesische Elektrofahrzeuge – darauf ab, Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken.
Die Haltung des Ministerpräsidenten deutet auf einen Kurswechsel hin: Europa soll im globalen Handel selbstbewusster auftreten. Ziel ist es, chinesische Subventionen und US-Zölle auszugleichen und gleichzeitig europäische Lieferketten zu stärken.
Die geplanten Regeln zur lokalen Wertschöpfung würden den Marktzugang an Investitionen in die europäische Fertigung knüpfen. Dieser Ansatz soll die Abhängigkeit von ausländischen Subventionen und Zöllen verringern – und könnte die Arbeitsweise von Zulieferern und Herstellern in der Region grundlegend verändern.
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