Schweizer Landkäufe am Oberrhein gefährden deutsche Bauern durch unfaire Wettbewerbsbedingungen
Schweizer Landkäufe am Oberrhein gefährden deutsche Bauern durch unfaire Wettbewerbsbedingungen
Landwirtschaftsverband Baden warnt vor Schweizer Grundstückskäufen am Oberrhein
Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) hat erneut vor dem Kauf von Ackerland durch Schweizer Landwirte in der deutschen Oberrhein-Region gewarnt. Nach Angaben des Verbands sehen sich einheimische Bauern mit unfairem Wettbewerb konfrontiert, da Schweizer Käufer die Bahnpreise in die Höhe treiben und EU-Subventionen in Anspruch nehmen, ohne die vollständigen Compliance-Vorschriften zu erfüllen.
In den vergangenen fünf Jahren haben Schweizer Landwirte ihre Flächen am Oberrhein leicht reduziert. Daten des Schweizer Bundesamts für Landwirtschaft zeigen einen Rückgang von etwa 1.200 Hektar im Jahr 2021 auf rund 1.150 Hektar 2025. Dieser Rückgang ist vor allem auf städtische Entwicklungsprojekte und Grenzangleichungen zurückzuführen, durch die Flächen an Deutschland zurückgingen.
Dennoch, so der BLHV, benachteiligen schweizerische Betriebe weiterhin systematisch deutsche Produzenten. Die höheren Schweizer Marktpreise treiben die Kauf- und Pachtkosten für benachbartes deutsches Land in die Höhe. Gleichzeitig erhalten Schweizer Unternehmen für deutsche Flächen EU-Subventionen, ohne sich vollständig an die EU-Agrarstandards zu halten.
Als Reaktion fordert der Verband strengere EU-Regelungen. So sollen Betrieben mit Sitz außerhalb der EU nur dann Subventionen gewährt werden, wenn sie einen nachweisbaren Betriebsstandort innerhalb der Union vorweisen können. Zudem drängt der BLHV die Landesregierung von Baden-Württemberg, diese Bestrebungen zu unterstützen und in künftigen Handelsabkommen zollfreien Marktzugang für deutsche Erzeuger in der Schweiz durchzusetzen.
Die Forderungen des BLHV richten sich sowohl an EU-Institutionen als auch an regionale Behörden. Ziel ist es, durch die Schließung von Schlupflöchern in Subventionsregeln und Handelspolitik faire Wettbewerbsbedingungen für die Landwirte am Oberrhein zu schaffen. Ohne Gegenmaßnahmen, warnt der Verband, werde die deutsche Landwirtschaft in der Grenzregion zunehmend Schwierigkeiten haben, wettbewerbsfähig zu bleiben.
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