08 January 2026, 12:18

50 Schafe stürmen Penny-Markt in Burgsinn – Chaos mit Happy End

Schafe grasen auf Gras mit Bäumen, Pflanzen und Himmel im Hintergrund.

Schafe im Supermarkt werden Marketing-Sensation - 50 Schafe stürmen Penny-Markt in Burgsinn – Chaos mit Happy End

Rund 50 Schafe dringen in Penny-Markt in Burgsinn ein und sorgen für ungewöhnliche Verwirrung

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Eine Herde von etwa 50 Schafen spazierte in einen Penny-Markt in Burgsinn (Unterfranken) und löste damit eine kurios-chaotische Störung aus. Die Tiere, angelockt von Eicheln und einer Person mit einer Tüte, hinterließen vor dem Eingang eine Spur der Verwüstung, blieben während ihres kurzen Besuchs aber in diesem Bereich.

Der Vorfall begann, als die Schafe einer Lockung folgend das Supermarktgelände betraten. Ihr Hirte, Thomas Hubert, vermutete später, sie seien absichtlich hineingeführt worden. Im Inneren des Ladens hielten sich die Tiere vor allem im Eingangsbereich auf und hinterließen, wie Mitarbeiter berichteten, "ganz schön ein Durcheinander".

Ein lauter Knall an der Kasse erschreckte die Schafe schließlich so sehr, dass sie das Gebäude verließen. Trotz des Trubels blieb der Markt während des ganzen Vorfalls geöffnet. Das Personal machte sich umgehend mit Besen und einer Reinigungsmaschine an die Beseitigung des zurückbleibenden "Stallgeruchs". Am Dreikönigstag führte anschließend ein externes Unternehmen eine professionelle Grundreinigung durch. Der Schafhirte bot an, etwaige Schäden zu begleichen, doch der Markt lehnte ab und stellte keine Forderungen. Unterdessen verzeichneten die Social-Media-Kanäle des Supermarkts dank schafbezogener Posts – darunter ein verspieltes Logo mit einem Schaf und dem Wortspiel "bäääh-d" – Zehntausende Likes.

Nach der Reinigung kehrte der Markt zum normalen Betrieb zurück. Der Vorfall brachte unerwartete Aufmerksamkeit: Die Interaktionen in den sozialen Medien des Ladens stiegen sprunghaft an. Weder gegen den Hirten noch gegen die Schafe wurden weitere Maßnahmen ergriffen.