Spahn verteidigt CDU-Bilanz trotz schwacher Wachstumsprognosen und Fachkräftemangel

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Ein Schwarz-Weiß-Cartoon auf einem Blatt Papier, das zwei Männer beim Handschlag zeigt, einer mit einem Sack auf dem Rücken, mit der Aufschrift "Wiedervereinigung auf dem secesh-demokratischen Plan".Admin User

Spahn verteidigt Rekord der Merz-Regierung auf CDU-Parteitag - Spahn verteidigt CDU-Bilanz trotz schwacher Wachstumsprognosen und Fachkräftemangel

Jens Spahn hat die Bilanz der von der CDU geführten Regierung nach neun Monaten an der Macht verteidigt. Auf dem Parteitag sprach er über wirtschaftliche Schwierigkeiten, politische Kurswechsel und die Herausforderungen der Koalition. Seine Äußerungen fielen in eine Phase, in der die Wachstumsprognosen für Deutschland für die Jahre 2026 und 2027 nach unten korrigiert wurden.

Spahn begann mit der Darstellung zentraler politischer Weichenstellungen unter der Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz. So wurden Steuersenkungen für Agrardiesel wieder eingeführt, während die Gaststättensteuer und Energieabgaben gesenkt wurden. Als Fortschritte verwies er zudem auf Reformen in den Bereichen Verteidigung, Migration und innere Sicherheit.

Die Wirtschaftslage bleibt jedoch ein großes Sorgenkind. Die Wachstumsprognosen wurden auf 1,0 Prozent für 2026 und 1,3 Prozent für 2027 nach unten revidiert – begründet mit schwachem Außenhandel, US-Zöllen, chinesischer Konkurrenz und Fachkräftemangel. Ab 2028 wird erwartet, dass demografische Entwicklungen das jährliche Wachstum um 0,1 Prozentpunkte schmälern.

Die Lohnkosten bezeichnete Spahn als größte Hürde für Unternehmen. Er wies die Vorstellung zurück, dass eine bloße Umverteilung von Vermögen das Wachstum ankurbeln könne. Stattdessen setzt die CDU auf Anreize für längere Arbeitszeiten und höhere Produktivität.

Zur Koalitionsdynamik räumte Spahn ein, die Zusammenarbeit mit der SPD sei oft "endlos mühsam" gewesen. Dennoch nannte er die Partnerschaft produktiv – trotz Spannungen. Er erkannte an, dass nach drei Jahren Rezession oder Stagnation dringend wirtschaftliche Verbesserungen nötig seien.

Die ersten neun Monate der Regierung brachten Steuerentlastungen und politische Anpassungen, doch die konjunkturellen Gegenwinde bleiben bestehen. Angesichts gedämpfter Wachstumserwartungen und verschärften Fachkräftemangels liegt Spahns Fokus darauf, die Produktivität zu steigern und die Belastungen für Unternehmen zu verringern. Die nächsten Schritte der CDU zielen darauf ab, aus der Stagnation einen Aufschwung zu machen.

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