Özdemirs Plan: Wie Windkraft in Süddeutschland endlich Akzeptanz findet

Admin User
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Ein Windkraftanlagenfeld auf einer grasbewachsenen Fläche mit Bäumen im Hintergrund und Wolken am Himmel, wahrscheinlich ein Windpark in den Niederlanden.Admin User

Özdemir möchte Bürger an Gewinnen von Windkraftanlagen beteiligen - Özdemirs Plan: Wie Windkraft in Süddeutschland endlich Akzeptanz findet

Grünen-Chef Cem Özdemir hat neue Vorschläge vorgelegt, um die Akzeptanz von Windkraftanlagen in Süddeutschland zu erhöhen. Seine Ideen zielen darauf ab, lokale Widerstände durch finanzielle Anreize für Anwohner und Gemeinden abzubauen.

Özdemir schlägt vor, die Gewinne aus Windparks stärker mit der Umgebung zu teilen, um die Technologie attraktiver zu machen. Ein möglicher Weg wäre der Verkauf von Unternehmensanteilen an Kommunen oder Privatpersonen – so könnten sie direkt von den Erträgen der Anlagen profitieren.

Ein weiterer Ansatz sieht individuelle Vereinbarungen zwischen Betreibern und Gemeinden vor. Solche Verträge könnten etwa ermäßigte Stromtarife für Anwohner in der Nähe der Windräder beinhalten. Özdemirs Argument: Wenn die Menschen konkrete finanzielle Vorteile sehen, sinkt die Bereitschaft, sich gegen Neubauten zu stellen. Um eine gerechtere Verteilung der Windenergie in Deutschland zu erreichen, fordert er zudem eine "Südquote". Damit soll der Ausbau in südlichen Regionen gefördert werden, wo Proteste Projekte oft verzögert oder blockiert haben.

Im Mittelpunkt der Pläne stehen finanzielle Beteiligung und lokale Vorteile, um die Ablehnung von Windparks zu verringern. Falls umgesetzt, könnten die Maßnahmen helfen, den Ausbau der Windenergie in Gebieten voranzutreiben, in denen er bisher ins Stocken geraten ist. Özdemirs Konzept muss nun in politischen Gremien und mit Branchenvertretern weiter beraten werden.