Mercedes kämpft mit 12 Prozent Einbruch – doch Elektroautos geben Hoffnung
Mercedes kämpft mit 12 Prozent Einbruch – doch Elektroautos geben Hoffnung
Mercedes-Benz verzeichnete im dritten Quartal 2025 einen deutlichen Rückgang der Verkäufe. Weltweit gingen die Auslieferungen von Pkw und Transportern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent zurück. Nach Bekanntgabe der Zahlen gab auch der Aktienkurs des Unternehmens um mehr als 3,5 Prozent nach.
Die größten Verluste verzeichnete Mercedes in China, wo die Verkäufe um 27 Prozent einbrachen. Da der chinesische Markt für Luxusautohersteller von zentraler Bedeutung ist, stellt dieser Rückgang eine besondere Herausforderung dar. In den USA verzeichnete das Unternehmen im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 17 Prozent.
Insgesamt setzte die Sparte Mercedes-Benz Cars 441.500 Fahrzeuge ab – ein Minus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Lediglich die Verkäufe von Elektrofahrzeugen entwickelten sich gegen den Trend und stiegen um 9 Prozent.
Trotz des Abschwungs zeigen sich Analysten vorsichtig optimistisch. In einem Bericht vom 8. Oktober hieß es, dass zwar die Gewinne im dritten Quartal stark gesunken seien, die solide Liquidität, hohen Dividenden und geplante Kostensenkungen des Unternehmens die Marge jedoch bis 2026 auf über 12 Prozent steigern könnten. Zudem wiesen sie auf Chancen im Luxussegment hin und empfahlen Investoren, Aktien mit Kurszielen zwischen 60 und 74 Euro zu kaufen. Als entscheidende Faktoren wurden die operative Stärke, Innovationskraft und die im Vergleich zu Mitbewerbern geringe Bewertung des Unternehmens genannt.
Dass die Schwierigkeiten von Mercedes nicht zwangsläufig auf einen branchenweiten Trend hindeuten, legt das Wachstum von BMW im gleichen Zeitraum nahe. Die vollständigen Quartalsergebnisse, einschließlich Rentabilität und Margen, werden am 29. Oktober veröffentlicht. Zuvor wird die Unternehmensführung am 9. Oktober ein Analystentreffen abhalten, um die Krise zu erörtern und eine Strategie zur Erholung vorzustellen.
Mercedes steht nun unter Druck, die Verkäufe – insbesondere in China und den USA – zu stabilisieren. Investoren werden die Sitzung am 9. Oktober genau verfolgen, um Details zu Kostensenkungen und langfristigen Wachstumsplänen zu erfahren. Der anstehende Finanzbericht am 29. Oktober wird weitere Klarheit über die Profitabilität und Margenentwicklung bringen.
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