Mercedes-Benz Aktie: Angriff auf Tesla
Mercedes-Benz Aktie: Angriff auf Tesla
Mercedes-Benz-Aktie: Angriff auf Tesla
Vorspann Mercedes-Benz setzt aggressive US-Preise für das elektrische CLA-Modell durch und sichert sich einen Rüstungsauftrag – doch Analysten warnen vor Risiken durch mögliche US-Zölle.
22. Dezember 2025, 08:32 Uhr
Mercedes-Benz hat einen bedeutenden Rüstungsdeal mit der Ukraine abgeschlossen und treibt gleichzeitig seine Pläne für Elektrofahrzeuge voran. Das Unternehmen wird Fahrgestelle für das ukrainische Artilleriesystem „Bohdana“ liefern – ein Auftrag im Wert von 750 Millionen Euro. Gleichzeitig hat der Stuttgarter Konzern die Preise für sein neues elektrisches CLA-Modell auf dem US-Markt festgelegt, das sich durch besonders schnelle Ladezeiten auszeichnet.
Im Dezember 2025 unterzeichneten Deutschland und die Ukraine eine Vereinbarung, wonach Mercedes-Benz 200 selbstfahrende Haubitzen produzieren wird. Der 750 Millionen Euro schwere Deal umfasst die Ausrüstung der „Bohdana“-Artilleriesysteme mit dem robusten Zetros-Fahrgestell des Unternehmens. Die Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Schritt in der militärischen Logistik für beide Länder.
Unterdessen hat Mercedes-Benz die Preise für das elektrische CLA in den USA finalisiert: Das Modell startet bei 48.500 US-Dollar. Dank einer 800-Volt-Architektur lässt sich der Akku in nur 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. Diese schnelle Ladefähigkeit soll Bedenken hinsichtlich der Alltagstauglichkeit von Elektroautos ausräumen.
Trotz dieser Fortschritte warnen Analysten vor möglichen US-Zöllen, die deutsche Exporte – darunter auch Fahrzeuge von Mercedes-Benz – belasten und die Marktprognosen des Konzerns unsicherer machen könnten.
Der Rüstungsauftrag festigt die Position von Mercedes-Benz in militärischen Lieferketten, während das elektrische CLA mit wettbewerbsfähigen Preisen und Schnellladetechnik auf den US-Markt drängt. Nun steht das Unternehmen vor der Herausforderung, Wachstum in beiden Bereichen – Verteidigung und Automobilsektor – trotz handspelpolitischer Risiken zu balancieren.
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