Hoffmeister-Kraut stärkt Wirtschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Indien
Hoffmeister-Kraut stärkt Wirtschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Indien
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf Delegationsreise in Indien
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschafts-, Arbeits- und Tourismusministerin von Baden-Württemberg, hat eine mehrtägige Delegationsreise nach Indien angetreten. Ziel der Visite ist es, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem deutschen Bundesland und wichtigen indischen Städten wie Delhi, Pune und Mumbai weiter auszubauen. Mit einem bilateralen Handelsvolumen von 4,267 Milliarden Euro im Jahr 2023 bleibt Indien ein zentraler Absatzmarkt für Unternehmen aus Baden-Württemberg.
Die Delegation umfasst 44 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Branchenverbänden und Medien. Im Fokus stehen dabei Branchen wie Maschinenbau und Medizintechnik. Am 4. Februar 2025 ist ein Treffen mit Shobha Karandlaje, Indiens Staatsministerin für Arbeit und Beschäftigung, in Delhi geplant. Zudem sind politische Gespräche mit einem nicht namentlich genannten Minister einer indischen Landesregierung für denselben Tag vorgesehen.
Während der Reise wird Hoffmeister-Kraut die Standorte der Unternehmen Bharat Forge und Marquardt in Pune besuchen, die dort stark vertreten sind. Auf dem Programm stehen auch kulturelle Stationen, darunter ein Besuch beim Fußballclub Sudeva Delhi FC sowie die Teilnahme am Weinfest "Stuttgart trifft Mumbai". Aktuell unterhalten rund 350 baden-württembergische Unternehmen Niederlassungen in Indien, während 50 indische Firmen in der deutschen Region aktiv sind. Die Ministerin hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, dass die EU die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indien beschleunigt, und dabei auf das Wachstumspotenzial und die wirtschaftlichen Partnerschaftsmöglichkeiten des Landes hingewiesen.
Die Reise unterstreicht die vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Indien. Angesichts steigender Handelsvolumina und zahlreicher bereits ansässiger Unternehmen in beiden Regionen zielt die Delegation darauf ab, die Kooperation in Schlüsselbranchen weiter auszubauen. Die Ergebnisse der politischen und wirtschaftlichen Gespräche dürften die künftige Handels- und Investitionsdynamik zwischen den beiden Partnern prägen.
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