Grüne fordern dauerhaftes Jugendforum nach Wahlniederlage 2025
Grüne wollen in Zukunft von jungen Leuten beraten werden - Grüne fordern dauerhaftes Jugendforum nach Wahlniederlage 2025
Die Bundestagsfraktion der Grünen setzt sich für eine stärkere politische Stimme junger Menschen ein. Nach enttäuschenden Ergebnissen bei der Bundestagswahl 2025, bei der die Partei besonders junge Wählerinnen und Wähler nur schwer erreichen konnte, plant sie nun die Einrichtung eines dauerhaften Jugendforums, um sicherzustellen, dass deren Perspektiven die politische Entscheidungsfindung prägen.
Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund der Kritik der Grünen, dass junge Menschen in aktuellen politischen Debatten oft das Gefühl haben, übergangen zu werden. Die stellvertretende Parteivorsitzende Misbah Khan betonte, dass Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen, nicht "über ihre Köpfe hinweg" ohne echte Mitsprache getroffen werden dürften.
Das geplante Jugendforum soll als unabhängiges Beratungsgremium im Bundestag fungieren. Es wird eng mit Jugendverbänden, Initiativen und -räten zusammenarbeiten, um vielfältige Standpunkte zu zentralen Themen zu sammeln. Zur Diskussion stehen unter anderem ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder, die Wiedereinführung der Wehrpflicht, Chancengleichheitsprogramme und Reformen des Sozialstaats.
Die Grünen verfügen bereits über ein ähnliches Gremium – den Rat für Gewerkschafts- und Sozialpolitik – und sehen im Jugendforum eine logische Erweiterung. Im Gegensatz zu kurzfristigen Anhörungen soll diese Institution kontinuierliches Feedback zu Gesetzesvorhaben liefern und so sicherstellen, dass jüngere Generationen direkten Einfluss auf die Entscheidungen haben, die ihr Leben prägen.
Der Vorstoß für mehr Jugendbeteiligung folgt auf das enttäuschende Wahlergebnis 2025, bei dem nur zehn Prozent der 18- bis 24-Jährigen für die Grünen stimmten. Die Parteiführung argumentiert, dass andere politische Kräfte versagt hätten, langfristige Herausforderungen anzugehen, und positioniert sich als einzige Partei, die sich konsequent für eine lebenswerte Zukunft einsetze.
Auch auf Landesebene gewinnt die Idee an Fahrt. Cem Özdemir, der als Kandidat für das Amt des grünen Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg antritt, hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs einen Jugendbeirat im Staatsministerium einzurichten. Dieser soll nach dem Vorbild des Bundestagsmodells funktionieren und junge Stimmen in die Landespolitik einbinden.
Ziel des Jugendforums ist es, bloße Anhörungen in echten politischen Einfluss umzuwandeln. Durch die institutionalisierte Einbindung vielfältiger junger Perspektiven hoffen die Grünen, das Vertrauen der jüngeren Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen. Über den Erfolg der Initiative wird letztlich entscheiden, wie gut es gelingt, ihre Anliegen in konkrete politische Maßnahmen umzusetzen.
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