Deutsche Bahn steht vor historischen Entscheidungen zu Stuttgart 21 und Reformplänen
Deutsche Bahn steht vor historischen Entscheidungen zu Stuttgart 21 und Reformplänen
Aufsichtsrat der Deutschen Bahn berät über Stuttgart 21
Die Bahn-Chefin Evelyn Palla will den Konzern umbauen. Auf der Tagesordnung des Aufsichtsrats steht ihr Konzept zur Neuaufstellung – doch ein weiteres Thema sorgt für Diskussionen.
- Dezember 2025, 12:06 Uhr
Schlagwörter: Digitalisierung, Finanzen, Wirtschaft, Technologie
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn kommt an diesem Mittwoch zusammen, um weitreichende Veränderungen im Unternehmen zu beraten. Im Mittelpunkt stehen die Pläne von Vorstandschefin Evelyn Palla zur Umstrukturierung des Konzerns sowie die anhaltenden Verzögerungen beim Projekt Stuttgart 21. Es werden grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft des Unternehmens erwartet.
Die Gremiumsmitglieder stimmen über Pallas Vorschlag ab, die Konzernzentrale zu verschlanken und mehr Entscheidungsbefugnisse auf die Regionalbereiche zu verlagern. Mit dieser Reform soll die Organisation effizienter und agiler werden.
Ebenfalls auf der Tagesordnung steht das problembehaftete Infrastrukturprojekt Stuttgart 21. Die für Ende 2026 geplante Teilinbetriebnahme des neuen unterirdischen Bahnhofs wurde aufgrund ungelöster technischer Probleme verschoben. Schwierigkeiten bei den digitalen Systemen und beim Stationsbau machen den ursprünglichen Zeitplan zunichte. Ein neuer Eröffnungstermin steht noch nicht fest.
Die Beschlüsse des Aufsichtsrats werden sowohl die interne Struktur des Unternehmens als auch die Zukunft eines der prominentesten Bahnprojekte Deutschlands prägen.
Die Abstimmung am Mittwoch entscheidet, ob Pallas Reformplan umgesetzt wird. Zudem soll Klarheit über die nächsten Schritte bei Stuttgart 21 geschaffen werden, für das weiterhin kein verbindlicher Fertigstellungstermin genannt wird. Die Weichenstellungen des Gremiums dürften langfristige Auswirkungen auf den Betrieb und die Infrastrukturentwicklung der Deutschen Bahn haben.
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