Bosch-Mitarbeiter in Bühl kämpfen um 1.700 Jobs und faire Tarifverhandlungen
Bosch-Mitarbeiter in Bühl kämpfen um 1.700 Jobs und faire Tarifverhandlungen
Bosch-Mitarbeiter in Bühl protestieren gegen geplante tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst und Streichung von 1.700 Stellen
Arbeiter im Bosch-Werk in Bühl haben gegen die Pläne des Konzerns protestiert, rund 1.700 Arbeitsplätze abzubauen. Das Ultimatum des Unternehmens und die Drohung mit einem Schiedsverfahren haben bei den Beschäftigten Frust ausgelöst, die eine gesicherte Zukunft für den Standort fordern. Die Gewerkschaftsvertreter bestehen darauf, dass die tarifverhandlungen ohne externe Einmischung fortgesetzt werden müssen.
Bosch hatte angekündigt, die Belegschaft in Bühl zu verringern – ein Schritt, der die Kapazitäten des Standorts halbieren könnte. Zudem soll nach aktuellen Plänen das benachbarte Werk in Bühlertal komplett geschlossen werden. Die Mitarbeiter reagierten mit einer "aktiven Mittagspause" als Protestzeichen gegen den Stellenabbau.
Das Unternehmen hat eine strikte Frist für die tarifverhandlungen gesetzt und gedroht, im Falle einer Einigung ein Schiedsgericht einzuschalten. Die Gewerkschaft IG Metall, die die Belegschaft vertritt, argumentiert jedoch, dass die Einbindung externer Stellen die sinnvollen tarifverhandlungen faktisch beenden würde. Gewerkschaftsvertreter betonen, sie seien verhandlungsbereit, wollten aber echten Einfluss auf die endgültige Entscheidung haben. Die Belegschaft bleibt geschlossen in ihrer Forderung nach einem nachhaltigen Konzept, das den Standort Bühl langfristig sichert. Der Streit dreht sich nun darum, ob Bosch die tarifverhandlungen verlängert oder seine Schiedsverfahrens-Drohung wahr macht.
Die Stellenstreichungen könnten die Präsenz von Bosch in Bühl grundlegend verändern – die Zukunft des Standorts steht auf dem Spiel. Sollte es zum Schiedsverfahren kommen, könnten die tarifverhandlungen ins Stocken geraten, was Arbeitnehmern und Gewerkschaft kaum Handlungsspielraum lässt. Das Ergebnis wird entscheiden, ob das Werk weiterbetrieben wird oder weitere Kürzungen drohen.
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