Autohandel in Baden-Württemberg kämpft um Wettbewerbsfähigkeit bis 2026

Autohandel in Baden-Württemberg kämpft um Wettbewerbsfähigkeit bis 2026
Die Automobilbranche in Südwestdeutschland steht vor einer Mischung aus Herausforderungen und Chancen, während das Jahr 2026 näher rückt. Händler und Branchenverbände passen ihre Strategien an, um wettbewerbsfähig zu bleiben – von der Verbesserung digitaler Verkaufsprozesse bis hin zu strengerer Kostendisziplin. Gleichzeitig drängen Hersteller wie Hyundai durch engere Partnerschaften mit dem Handel auf einen größeren Marktanteil.
Der Landesverband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg bleibt eine wichtige Schnittstelle zwischen Autohäusern, Werkstätten und der Politik. Indem der Verband Branchenanliegen in politische Diskussionen einbringt, will er die Stärke des Automobilstandorts Region langfristig sichern. Die Führung um den Vorsitzenden Constantin Buschmann und seinen Stellvertreter Mathias R. Albert setzt dabei auf pragmatische Lösungen statt auf pauschale Strafmaßnahmen – insbesondere bei Verstößen gegen die Pkw-Energiekennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV), wo reine Formalerfüllung oft nicht ausreicht.
Die aktuelle Ausgabe AUTOHAUS 23-24/2025 ist nun erhältlich, sowohl als digitale als auch als Hybridausgabe in Kombination mit der asp AUTO SERVICE PRAXIS. Die darin enthaltene Verkaufsstudie 2025 betont, dass Händler über reine Online-Präsenz hinaus zu echtem digitalem Handel übergehen müssen. Angesichts sinkender Margen rät der Bericht zu schlankeren Prozessen und einem effizienteren Geschäftsmodell. Automobilbanken unterstützen den Handel mit Instrumenten zur Steigerung der Kundenbindung. Schwerpunktthemen sind Leasingangebote, Second-Life-Fahrzeugkreisläufe und E-Mobilitätslösungen. Hyundai etwa strebt bis 2030 einen Marktanteil von 4–5 Prozent in Deutschland an – gestützt auf eine intensivere Zusammenarbeit mit den Händlern. Auch Alexander Sauer-Wagner von Volkswagen unterstreicht, dass der Handel den Spagat zwischen Kostendruck und der wachsenden Bedeutung batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) meistern muss.
Das Jahr 2026 wird für die Branche bereits als „Jahr der Schlaglöcher“ bezeichnet – ein Symbol für die bevorstehenden Turbulenzen, die mehr Widerstandsfähigkeit erfordern. Händlern wird geraten, sich an den „3Cs“ zu orientieren: Konzentration, Konsolidierung, Korrektur, um den unruhigen Markt zu navigieren.
Der Weg in die Zukunft bleibt für die deutsche Automobilwirtschaft holprig. Prioritäten liegen auf Gewinnsicherung und operativer Effizienz. Digitale Transformation, regulatorische Anpassungsfähigkeit und die Zusammenarbeit mit Herstellern werden in den kommenden Jahren über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Branchenverbände und Finanzpartner stellen den Händlern Werkzeuge zur Verfügung, um die Herausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig Wachstumschancen zu nutzen.

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