13 December 2025, 20:19

AfD wirbt mit TikTok um junge Wähler – bringt die Wahlalter-Senkung Erfolg?

Eine Gruppe von lachenden Menschen an einem Tisch mit Gläsern, Papieren, Wein- und Flaschen, einer Flagge auf der rechten Seite und Vorhängen an der Wand.

AfD wirbt mit TikTok um junge Wähler – bringt die Wahlalter-Senkung Erfolg?

Europawahl in Deutschland: Profitieren Rechtsextreme von der Senkung des Wahlalters auf 16?

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Von Gabriele Abels | Dieser Artikel erschien ursprünglich bei The Conversation. TÜBINGEN, Deutschland | 9. Mai 2024 (IDN) – Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament am 6. Juni hat Deutschland das Mindestwahlalter auf 16 Jahre gesenkt. Damit wird es zum größten...

Die rechtspopulistische AfD wirbt vor den Europawahlen am 6. Juni 2024 gezielt um junge Wähler. Durch die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre erhalten rund 4,8 Millionen junge Deutsche – sowie 300.000 junge EU-Bürger in Deutschland – erstmals die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Eine zentrale Figur in dieser Kampagne ist der Spitzenkandidat der Partei, Maximilian Krah, der besonders auf Plattformen wie TikTok aktiv ist.

Maximilian Krah, der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl 2024, hat online eine beträchtliche Fangemeinde aufgebaut. Auf seinem persönlichen TikTok-Profil verzeichnet er über eine halbe Million Likes, wo er Tipps zu Selbstbewusstsein und Auftreten gibt. In einem Video rief er junge Männer dazu auf, "selbstbewusst" zu sein und "geradeaus zu schauen" – ein Stil, der bei manchen jungen Zuschauern Anklang findet. Gleichzeitig ermitteln deutsche Behörden gegen Krah wegen des Verdachts, im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Europaabgeordneter Zahlungen aus Russland erhalten zu haben.

Die anstehenden Europawahlen werden zeigen, wie stark die AfD tatsächlich bei jungen Wählern punkten kann. Die digitale Kampagne der Partei, angeführt von Figuren wie Maximilian Krah, hat in Umfragen bereits zu einem Anstieg der Zustimmungswerte geführt. Ob sich dies am 6. Juni auch in tatsächliche Stimmen umsetzen lässt, bleibt abzuwarten.