Warum immer mehr Studierende Mannheim als Lebensmittelpunkt wählen
Miriam WolfWarum immer mehr Studierende Mannheim als Lebensmittelpunkt wählen
Mannheim entwickelt sich zur Top-Wahl für Studierende
Mannheim hat sich zu einem der beliebtesten Studienorte entwickelt – 63 Prozent der Studierenden entscheiden sich bewusst für die Stadt als ihren bevorzugten Hochschulstandort. Eine aktuelle Umfrage zeigt zudem: Fast die Hälfte von ihnen plant, auch nach dem Abschluss in Mannheim zu bleiben. Ihre Ansichten zu Stadtleben, lokaler Wirtschaft und Arbeitsmarkt prägen zunehmend die zukünftige Entwicklung der Quadratestadt.
Ein beträchtlicher Anteil von 67 Prozent der Befragten ist extra wegen des Studiums nach Mannheim gezogen. Sobald sie sich eingelebt haben, besuchen 72 Prozent regelmäßig die Innenstadt – oft mehrmals pro Woche –, vor allem aus studienbezogenen Gründen. Bei den Wohnverhältnissen zeigt sich: 43 Prozent leben in Wohngemeinschaften, 39 Prozent allein, wobei die allgemeine Zufriedenheit mit 4,8 von 7 Punkten bewertet wird.
Die Studierenden beschreiben Mannheim als international, vielfältig und lebendig, allerdings weder besonders glamourös noch ruhig. Viele wünschen sich Verbesserungen, etwa mehr Grünflächen, schattige Sitzgelegenheiten und nicht-kommerzielle Begegnungsstätten im Stadtzentrum.
Beim Thema Berufseinstieg kennen 56 Prozent der Befragten zwar die großen Konzerne der Region, aber nur 11 Prozent sind mit kleineren Unternehmen vertraut. Bei der Wahl zukünftiger Arbeitgeber legen sie besonderen Wert auf Work-Life-Balance (5,6/7) sowie Chancengleichheit und Diversität (4,9).
Fast die Hälfte (49 Prozent) der Studierenden zieht es in Betracht, nach dem Studium in Mannheim zu bleiben – für 50 Prozent von ihnen sind Familie und Freunde der Hauptgrund dafür.
Die Umfrage unterstreicht Mannheims starke Anziehungskraft als Student:innenstadt, die vor allem auf Bildungsangebote und ein lebhaftes Umfeld zurückzuführen ist. Da viele Absolvent:innen in der Stadt bleiben möchten, könnten ihre Rückmeldungen zu Wohnraum, urbanen Räumen und Karrierechancen künftig die städtische Politik und Entwicklung maßgeblich beeinflussen.
