TeamViewer-Aktie: Bank unter Kaufverpflichtung
TeamViewer-Aktie: Bank unter Kaufverpflichtung
TeamViewer erreicht wichtigen Compliance-Meilenstein – Aktie im Fokus von Marktbewegungen
Mitte Dezember hat das Unternehmen die FedRAMP-Zertifizierung erhalten und damit seine Position für nordamerikanische Regierungsaufträge deutlich gestärkt. Gleichzeitig steht der Aktienkurs unter besonderer Beobachtung, da Großbanken bis 2026 Millionen von TeamViewer-Aktien erwerben müssen.
Der deutsche Softwarehersteller erfüllte im Dezember die FedRAMP-Anforderungen – eine Voraussetzung, um Cloud-Dienste an US-Bundesbehörden verkaufen zu dürfen. Diese Zertifizierung festigt seine Stellung im lukrativen Regierungssektor und könnte den Weg für neue Verträge ebnen.
Auf finanzieller Ebene sind sowohl die Deutsche Bank als auch die Bank of America verpflichtet, zwischen Dezember 2021 und Januar 2026 insgesamt rund fünf Millionen TeamViewer-Aktien zu kaufen. Die Verpflichtung der Deutschen Bank ergibt sich aus einer bestehenden Vereinbarung, während die Bank of America durch ein physisches Swap-Geschäft gebunden ist. Dieser erzwungene Kauf verringert das verfügbare Aktienangebot am Markt und erzeugt künstlichen Angebotsdruck.
Händler spekulieren nun über eine mögliche kurzfristige Erholungsrallye. Der Relative-Stärke-Index (RSI) der Aktie liegt bei 27,6 – ein Wert, der auf überverkaufte Bedingungen hindeutet, die oft Kursanstiegen vorausgehen. Die technische Analyse zeigt zudem, dass der 50-Tage-Durchschnitt bei 5,83 Euro als Unterstützung für einen möglichen Aufwärtstrend wirkt. Allerdings bleibt die Marke von 6,00 Euro ein entscheidender Widerstand, den die Aktie bisher nicht durchbrechen konnte.
JPMorgan stuft TeamViewer derzeit mit „Neutral“ ein, hat aber ein Kursziel von 7,50 Euro gesetzt – ein Zeichen für vorsichtigen Optimismus hinsichtlich der künftigen Performance.
Die Kombination aus FedRAMP-Zertifizierung und erzwungenen Aktienkäufen lenkt die Aufmerksamkeit auf TeamViewer. Da technische Indikatoren auf überverkaufte Bedingungen und ein verknapptes Angebot hindeuten, werden die nächsten Kursbewegungen genau verfolgt. Das Ergebnis könnte sowohl die Anlegerstimmung als auch die Expansion des Unternehmens in Regierungsmärkten prägen.
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