Schwimmende PV-Anlage auf dem Philippsee liefert Strom – doch wie reagiert das Ökosystem?
Schwimmende PV-Anlage auf dem Philippsee liefert Strom – doch wie reagiert das Ökosystem?
Schwimmende Photovoltaikanlage auf dem Philippsee erzeugt seit August Strom
Seit dem 1. August 2024 produziert eine schwimmende Photovoltaikanlage (FPV) auf dem Philippsee Strom. Forscher beobachten nun genau, wie sich die Anlage auf die Wasserqualität, die Tierwelt und die umliegende Umwelt auswirkt. Der See, der zum Baden und Angeln genutzt wird, muss auch während des Betriebs der Anlage geschützt bleiben.
Die FPV-Anlage versorgt ein nahe gelegenes Kieswerk mit etwa 70 Prozent des erzeugten Stroms, Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist. Dennoch gibt es weiterhin Bedenken hinsichtlich der ökologischen Folgen. Ein Team des Forschungsinstituts Limknow unter der Leitung des Wissenschaftlers Stephan Hilgert untersucht, wie die Anlage das Ökosystem des Sees beeinflusst.
Die Photovoltaikanlage bleibt vorerst in Betrieb, während die Forscher die langfristigen Auswirkungen analysieren. Wasserqualität, Sauerstoffgehalt und mögliche Risiken durch Mikroplastik stehen dabei besonders im Fokus. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden zeigen, ob Anpassungen nötig sind, um die doppelte Funktion des Philippsees – als Energiequelle und Naherholungsgebiet – zu erhalten.
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