Rheinmetall revolutioniert Wasserstoffproduktion mit kostengünstiger Elektrodentechnologie

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Ein Auto-Motor mit sichtbaren Rohren und einer Batterie.

Rheinmetall revolutioniert Wasserstoffproduktion mit kostengünstiger Elektrodentechnologie

Rheinmetall entwickelt neue Elektrodentechnologie für alkalische Elektrolyse zur effizienteren Wasserstoffproduktion

Der Rüstungskonzern und Technologieanbieter Rheinmetall hat eine innovative Elektrodentechnologie für die alkalische Elektrolyse entwickelt, die die Wasserstoffherstellung deutlich verbessern soll. Das Verfahren setzt auf Katalysatoren ohne Edelmetalle, senkt damit die Kosten und erleichtert die Skalierung für den industriellen Einsatz. Die Neuentwicklung ist Teil der deutschen Bestrebungen, nachhaltige Energielösungen voranzutreiben.

Das Projekt wurde von der Rheinmetall-Tochter KS Gleitlager GmbH im Rahmen des Konsortiums E2ngel geleitet. Gefördert wurde es von der Bundesregierung im Zuge der Nationalen Wasserstoffstrategie. Tests zeigten, dass die Technologie die vorgegebenen Ziele bei Zellspannung und Stromdichte übertrifft – ein entscheidender Schritt zu höherer Effizienz in der Wasserelektrolyse.

Die Elektroden sind für den Großserieneinsatz konzipiert und lassen sich in Produktionslinien mit Abmessungen von bis zu zwei Metern herstellen. Damit eignen sie sich besonders für Elektrolyseure im Multi-Megawatt-Bereich. Die Pilotproduktion soll 2023 im Rheinmetall-Werk in Sankt Leon-Rot anlaufen.

Dr. Klaus Pucher, Vorstandsvorsitzender von Rheinmetall, betonte, dass die Technologie einen wichtigen Beitrag leiste, um die Energiewende bezahlbarer zu gestalten. Durch den Verzicht auf teure Edelmetalle sinke nicht nur der Preis, sondern bleibe gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Systems auf hohem Niveau.

Die neue Elektrodentechnologie unterstützt die deutsche Wasserstoffstrategie, indem sie die Effizienz steigert und die Produktionskosten senkt. Mit dem Start der Pilotfertigung 2023 rückt die breite Einführung in industrielle Wasserstoffsysteme näher. Der Erfolg des Projekts könnte den Umstieg auf saubere Energieträger beschleunigen.

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