Neuer LAV-Geschäftsführer Frank Dambacher setzt auf Gehaltsreformen für Apotheker
Miriam WolfNeuer LAV-Geschäftsführer Frank Dambacher setzt auf Gehaltsreformen für Apotheker
Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) hat einen neuen Geschäftsführer. Frank Dambacher übernahm die Position am 1. Februar 2026 und folgt damit auf Ina Hofferberth, die nach 30 Jahren im Verband in den Ruhestand ging. Mit dem Führungswechsel verbinden sich neue Schwerpunkte für die künftige Ausrichtung des Verbandes.
Ina Hofferberth trat dem LAV im Dezember 1992 bei und wurde im April 1996 zur Geschäftsführerin ernannt. Fast drei Jahrzehnte lang leitete sie den Verband sowie seine Tochtergesellschaften, bevor sie sich aus dem Berufsleben zurückzog. In ihrer langen Amtszeit verantwortete sie sowohl die ehrenamtliche Vorstandsarbeit als auch die professionelle Geschäftsstellenführung.
Frank Dambacher bringt umfangreiche Erfahrung innerhalb des LAV mit. Er begann seine Laufbahn im April 2004 als juristischer Berater und übernahm 2012 die Leitung der Rechtsabteilung. Nun wird er die organisatorischen, fachlichen und personellen Angelegenheiten des Verbandes – einschließlich der Tochtergesellschaften – steuern. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Koordination zwischen dem ehrenamtlichen Vorstand und dem hauptamtlichen Team.
Für seine Amtszeit hat Dambacher klare Ziele formuliert. Priorität hat für ihn die längst überfällige Anpassung der Apothekergehälter. Er strebt ein dynamisches System für die künftige Vergütung an, um eine faire Bezahlung in der Branche zu gewährleisten. Tatjana Zambo, die Verbandspräsidentin, lobte sein tiefes Verständnis für apothekerrelevante Themen und sein Engagement für die Organisation.
Frank Eickmann bleibt weiterhin stellvertretender Geschäftsführer. Er bleibt verantwortlich für die Bereiche Kommunikation, Fortbildung und Handel und sorgt so für Stabilität in zentralen Handlungsfeldern.
Mit Dambachers Amtsantritt beginnt für den LAV nach Hofferberths Ausscheiden ein neues Kapitel. Sein Fokus auf Vergütungsreformen und branchenweite Zusammenarbeit wird die nächsten Schritte des Verbandes prägen. Der Wechsel garantiert Kontinuität und bringt zugleich frische Führungsprioritäten mit sich.
