20 April 2026, 12:09

KI-Agenten revolutionieren Fabriken: Wie Agentic Factory die Produktion verändert

Gruppe von Männern, die an Maschinen in einer Fabrik arbeiten, mit Text oben und unten im Bild.

KI-Agenten revolutionieren Fabriken: Wie Agentic Factory die Produktion verändert

"Agentic Factory": KI-gestütztes System soll die Fertigung revolutionieren

Ein neues, KI-basiertes System namens Agentic Factory könnte die Produktionsabläufe in Fabriken grundlegend verändern. Entwickelt von Accenture, Avanade und Microsoft, setzt es intelligente Agenten ein, um Mitarbeiter bei der Fehlersuche und Effizienzsteigerung zu unterstützen. Erste Anwender wie Kruger Inc. und Nissha Metallizing Solutions testen die Technologie bereits in ihren Produktionslinien.

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Die Agentic Factory kombiniert KI-Agenten, Datenanalysen und Microsoft-Technologien, um Arbeitsprozesse in Fabriken zu optimieren. Die Agenten werten Echtzeit-Betriebsdaten, historische Maschinenverhalten und Produktionstrends aus. Daraufhin schlagen sie mögliche Ursachen für Störungen vor und empfehlen den Operateuren passende Lösungsmaßnahmen.

Das System unterstützt das Fabrikpersonal bei ersten Statusprüfungen, Diagnosen und der geführten Fehlerbehebung. Ziel ist es, menschliche Fehler zu reduzieren und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Erste Tests zeigen vielversprechende Ergebnisse: Kruger Inc. rechnet mit einer Verkürzung der Reparaturzeiten um 10–15 %, was bei flächendeckender Einführung in mehreren Werken Millionen einsparen könnte.

Auch Nissha Metallizing Solutions nutzt das System, um Ausschuss und un geplante Stillstandszeiten zu verringern. Durch präskriptive Analysen und KI-gestützte Erkenntnisse will das Unternehmen Produktionsunterbrechungen minimieren. Sowohl Kruger als auch Nissha prüfen derzeit die Leistung und den wirtschaftlichen Nutzen des Systems in ihren eigenen Werken.

Die Agentic Factory basiert auf der bestehenden Plattform Factory Agents and Analytics von Accenture und Avanade. Obwohl sich das System noch in der Testphase befindet, soll die vollständige Lösung voraussichtlich Ende 2026 öffentlich verfügbar sein.

Die ersten Ergebnisse deuten auf messbare Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen hin. Hersteller, die das System einführen, könnten von schnelleren Reparaturen, weniger Abfall und einer zuverlässigeren Produktion profitieren. Die allgemeine Markteinführung ist für 2026 geplant – nach Abschluss der laufenden Tests mit führenden Industriepartnern.

Quelle