Grenzüberschreitendes Feuerwehr-Training in Baden-Württemberg fordert Einsatzkräfte heraus

Admin User
2 Min.
Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Uniform, die zusammen in einem Raum mit einer Tür auf der rechten Seite und einer Wand auf der linken Seite stehen, mit Rohren und anderen Gegenständen im Hintergrund.Admin User

Grenzüberschreitendes Feuerwehr-Training in Baden-Württemberg fordert Einsatzkräfte heraus

Feuerwehrkräfte aus Baden-Württemberg, der Schweiz und Liechtenstein zu anspruchsvollem Übungswochenende zusammen

Kürzlich trafen sich Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Baden-Württemberg, der Schweiz und Liechtenstein zu einem fordernden Trainingswochenende. Die Veranstaltung fand auf dem Truppenübungsplatz bei Stetten am kalten Markt statt. Zwei Tage lang meisterten die Teams realistische Brand- und Rettungsszenarien, die ihre Fähigkeiten unter Druck auf die Probe stellten.

Das Übungsprogramm umfasste zufällig zusammengestellte Mannschaften, die in drei Parcours rotierten. Jeder Parcours bestand aus sieben Stationen mit vielfältigen Herausforderungen – von klassischen Löscheinsätzen über technische Rettungen, Höhen- und Engraumrettungen bis hin zur Waldbrandbekämpfung und dem Umgang mit elektrischen Gefahrenlagen.

Eine der intensivsten Veranstaltungen fand an der Station "Garage" statt, die von der Freiwilligen Feuerwehr Stockach organisiert wurde. Zwei Schrottfahrzeuge, simulierte Verletzte und ein "Firetrainer"-Gerät schufen ein komplexes Brandzenario. Die Einsatzkräfte mussten zusätzliche Opfer lokalisieren, während sie gleichzeitig die Flammen bekämpften und Verletzte retteten.

Ein besonders stressintensiver Einsatz simulierte einen Notfall mit Atemschutzgeräten in einem brennenden Gebäude. Zwei Feuerwehrleute verloren in absoluter Dunkelheit den Funkkontakt, während laute Musik die Verwirrung noch steigerte. Die Übung zwang die Teams, sich schnell anzupassen und unter extremen Bedingungen zu koordinieren.

Zum Training gehörten auch ausführliche Nachbesprechungen, in denen Taktiken, Teamarbeit, Schlauchmanagement und Vorgehensweisen im Innenangriff analysiert wurden. Zwei Löschfahrzeuge der Feuerwehr Stockach sowie zwei Fahrzeuge der Bundeswehr unterstützten die Veranstaltungen in Baden-Württemberg.

Die teilnehmenden Kräfte arbeiteten grenzüberschreitend zusammen und festigten so ihre Zusammenarbeit in Hochdrucksituationen. Das Wochenende bot eine seltene Gelegenheit, Fähigkeiten unter realistischen und unvorhersehbaren Bedingungen zu testen.

Das intensive Training vereinte Feuerwehrleute aus drei Regionen, um ihre Einsatzfähigkeiten in Notfallsituationen zu verfeinern. Die Teams übten unter Extrembedingungen – von Rettungseinsätzen bei Nullsicht bis zur Waldbrandbekämpfung. Die Veranstaltungen in Baden-Württemberg stärkte die länderübergreifende Zusammenarbeit und bereitete die Teilnehmer auf reale Herausforderungen vor.