14 April 2026, 22:08

Digitales Trinkgeld spaltet die Deutschen – wer vertraut, wer zweifelt?

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Digitales Trinkgeld spaltet die Deutschen – wer vertraut, wer zweifelt?

Eine neue Umfrage zeigt gespaltene Meinungen unter Deutschen zum digitalen Trinkgeld. Zwar befürworten viele die Idee des elektronischen Trinkgelds, doch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich Vertrauen, Bequemlichkeit und vorgegebenen Beträgen. Jüngere Menschen scheinen dem System dabei deutlich aufgeschlossener gegenüberzustehen als ältere Generationen.

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Mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) ist der Ansicht, dass Trinkgeld beim Bezahlen mit Karte oder App zur Standardpraxis gehören sollte. Dennoch empfinden nur 29 Prozent die vorgegebenen Trinkgeldoptionen als praktisch. Ein beträchtlicher Anteil von 64 Prozent gibt zu, dass diese festen Beträge sie dazu verleiten, mehr zu geben, als ursprünglich geplant.

Das Misstrauen gegenüber digitalem Trinkgeld wächst mit dem Alter. In der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen zweifeln 47 Prozent am System, während 48 Prozent der über 65-Jährigen ähnlich skeptisch sind. Lediglich 22 Prozent der ältesten Gruppe halten die vorgegebenen Beträge für bequem. Gleichzeitig sind jüngere Deutsche zwischen 16 und 29 Jahren am vertrauensvollsten: 63 Prozent von ihnen glauben, dass elektronisches Trinkgeld vollständig beim Personal ankommt.

Ein weiteres Problem stellt der Ausgangspunkt für die vorgeschlagenen Trinkgeldbeträge dar. Fast sieben von zehn Befragten (68 Prozent) halten es für ungerecht, dass Terminals oft erst ab zehn Prozent beginnen. Insgesamt vertrauen nur 52 Prozent der Deutschen darauf, dass digitales Trinkgeld auch tatsächlich vollständig bei den Mitarbeitenden landet.

Die Umfrage verdeutlicht eine klare Kluft in der Haltung zum elektronischen Trinkgeld. Während ältere Deutsche weiterhin skeptisch bleiben, zeigen jüngere Menschen mehr Zuversicht. Viele stellen nach wie vor infrage, ob die vorgegebenen Beträge fair sind oder ob das Trinkgeld wie beabsichtigt beim Personal ankommt.

Quelle