Wie ein Fotograf verletzliche Cowboys und Männlichkeit in der Wüste einfing
Wie ein Fotograf verletzliche Cowboys und Männlichkeit in der Wüste einfing
"Cowboys sollen keine Gefühle zeigen – doch vor mir waren sie verletzlich" – Dokumentarfotograf Alex Bex über Erinnerungen an Staub
Der Finalist der Sony World Photography Awards 2025 in der Kategorie "Profis" spricht über sein langfristiges Projekt, das Männlichkeit in der westlichen Kultur erkundet
- September 2025, 21:18 Uhr
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat den dritten Platz in der Kategorie Dokumentarfotografie der Sony World Photography Awards gewonnen. Sein langjähriges Projekt Erinnerungen an Staub erforscht die Männlichkeit in der westlichen Kultur durch eindrucksvolle visuelle Erzählungen. Die Serie entstand über fast fünf Jahre hinweg und wurde unter anspruchsvollen Bedingungen in abgelegenen Wüstenregionen realisiert.
Bex’ Weg zur Dokumentarfotografie begann nach Jahren in der Sozialarbeit und Anthropologie. Seine Erfahrungen mit marginalisierten Gemeinschaften trieben ihn dazu, ihre Geschichten in Bildern festzuhalten. Der Wunsch, sozial relevante Langzeitprojekte zu schaffen, führte schließlich zur Entwicklung von Erinnerungen an Staub zwischen 2014 und 2019.
Die Auszeichnung bei den Sony World Photography Awards unterstreicht Bex’ Engagement, komplexe gesellschaftliche Themen fotografisch zu dokumentieren. Durch robuste Ausrüstung und sorgfältige Planung gelang es ihm, das Projekt trotz extremer Bedingungen abzuschließen. Heute steht Erinnerungen an Staub als eine detaillierte visuelle Studie über Männlichkeit in der westlichen Kultur – geprägt von Jahren immersiver Arbeit.
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