US-Regierungsstillstand trifft auch Militärstandort Stuttgart mit voller Wucht
US-Regierungsstillstand trifft auch Militärstandort Stuttgart mit voller Wucht
In den USA hat eine teilweise Schließung von Regierungsbehörden begonnen, die sich auf militärische Operationen und zivile Beschäftigte weltweit auswirkt. In der Region Stuttgart, wo rund 28.000 US-Soldatinnen und -Soldaten stationiert sind, werden Dienstleistungen zurückgefahren – doch grundlegende Funktionen bleiben vorerst aufrechterhalten.
Das US-Verteidigungsministerium hat etwa 335.000 der 741.000 zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt; nur unabkömmliches Personal bleibt im Dienst. In Deutschland erschienen Hunderte US-zivile Angestellte in ihren Kasernen, um offiziell die Arbeit niederzulegen. Aktive Soldatinnen und Soldaten, Reservisten sowie essenzielles Personal arbeiten weiter – allerdings vorerst ohne Gehalt.
Bisher bleiben Kernaufgaben wie militärische Operationen, Ausbildungen und Rekrutierung in Stuttgart unberührt. Doch je länger der Stillstand andauert, desto größer werden die Risiken für lokale Arbeitsplätze und die regionale Wirtschaft. Die vom deutschen Staat angebotene Lohnvorschussregelung bringt kurzfristige Entlastung, doch die Rückzahlung hängt von einer Lösung in Washington ab.
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