19 April 2026, 16:08

Uniper setzt auf Windenergie: Langfristiger PPA mit Wolfenbüttel unterzeichnet

Plakat mit Text und Bildern von Solarpanelen und Windrädern vor einem bewölkten Himmel, mit der Botschaft "Abgesagte verbleibende Öl- und Gasförderlizenzen im Arctic National Wildlife Refuge."

Uniper setzt auf Windenergie: Langfristiger PPA mit Wolfenbüttel unterzeichnet

Uniper schließt langfristigen Stromabnahmevertrag für Onshore-Windenergie mit Stadtwerke Wolfenbüttel

Uniper hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) für Windenergie an Land mit den Stadtwerken Wolfenbüttel unterzeichnet. Der Deal markiert einen weiteren Schritt des Unternehmens hin zu einer nachhaltigen Stromerzeugung. Gleichzeitig zeigen die allgemeinen Marktbedingungen steigende Energiepreise und einen zunehmenden Wettbewerb im Bereich der erneuerbaren Energien.

Der neue PPA sieht vor, dass Strom direkt aus Onshore-Windparks an den regionalen Versorger geliefert wird. Unipers Schritt steht im Einklang mit der Strategie des Konzerns, seine Aktivitäten stärker auf saubere Energiequellen auszurichten.

An den Finanzmärkten schloss die Uniper-Aktie am Freitag bei 38,60 Euro. Zwar bedeutet dies ein Plus von 14,9 Prozent seit Januar, doch der Kurs liegt weiterhin unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Der Relative-Stärke-Index (RSI) des Unternehmens beträgt derzeit 53,8.

Externe Belastungsfaktoren sind deutlich gestiegene Ölpreise sowie die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen, die ein 15-Jahres-Hoch erreicht haben. Gleichzeitig wird der Wettbewerb im Sektor der erneuerbaren Energien immer intensiver.

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Die Vereinbarung mit den Stadtwerken Wolfenbüttel festigt Unipers Position in der nachhaltigen Stromerzeugung. Steigende Energiepreise, höhere Anleiherenditen und ein wettbewerbsintensiver Markt für Erneuerbare werden die finanzielle Perspektive des Unternehmens in den kommenden Monaten prägen. Die weitere Entwicklung der Aktie dürfte davon abhängen, wie sich diese Faktoren entwickeln.

Quelle