Ulm lacht: Narren erobern das Rathaus mit Humor und Tradition

Admin User
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Eine Gruppe von Clowns in bunten Kostümen marschiert durch eine Straße, hält ein Banner mit Text, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund.Admin User

Ulm lacht: Narren erobern das Rathaus mit Humor und Tradition

Ulm feiert ausgelassen: Narren stürmen das Rathaus

Die diesjährigen Fasnachtsfeierlichkeiten in Ulm nahmen in diesem Jahr eine besonders lebendige Wendung, als die Stadt Narren das Rathaus im Sturm einnahmen. Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger leisteten zwar scherzhaften Widerstand – mussten sich am Ende aber den kostümierten Jecken geschlagen geben.

Der Auftakt des Spektakels: Ansbacher und Albsteiger präsentierten sich in thematischen Verkleidungen – er als "Super Martin", sie als Prinzessin Peach. Mit Limbo-Wettkämpfen, dem Bau menschlicher Pyramiden und dem Beantworten kniffliger Fragen der Narren versuchten sie, das Gebäude zu halten. Doch trotz ihres engagierten Widerstands gaben die beiden Amtsträger schließlich nach.

Die symbolische Übernahme ist Teil der langjährigen Ulmer Fasnachtstradition, die oft als die "fünfte Jahreszeit" bezeichnet wird. Die vorübergehende Besetzung des Rathauses schreibt ein weiteres Kapitel der lokalen Festlichkeiten fort, bei denen die Autoritäten spielerisch zurücktreten, um dem Treiben freien Lauf zu lassen. Die Verwaltung würdigte die Aktion als geschätzten Brauch und feierte das heitere Chaos.

Mit dem Rathaus nun in der Hand der Narren geht die Feier als Ausdruck des Ulmer Karnevalsgeistes weiter. Das Ereignis stärkt den Zusammenhalt der Gemeinschaft mit ihren Traditionen und verbindet Humor mit bürgerlichem Engagement. Sobald die Festlichkeiten beendet sind, kehrt das Gebäude wieder in seinen offiziellen Gebrauch zurück.