Türkei feiert WM-Qualifikation nach 24 Jahren mit Jubel in Deutschland
Ella HofmannTürkei feiert WM-Qualifikation nach 24 Jahren mit Jubel in Deutschland
Die türkische Fußballnationalmannschaft hat sich nach einem knappen 1:0-Sieg gegen den Kosovo im Playoff-Finale für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Das entscheidende Tor erzielte Kerem Aktürkoğlu in der zweiten Halbzeit und löste damit landesweite Jubelfeiern unter den Fans aus. In Berlin zogen Hunderte auf die Straßen, um den Sieg zu feiern – mit Flaggen schwenkend und bejubelt von der Stadt.
Das Spiel fand in der kosovarischen Hauptstadt Pristina statt, wo die Türkei mit einem späten Treffer die Oberhand behielt. Aktürkoğlus Tor in der 53. Minute besiegelte den Sieg und sicherte dem Team damit erstmals seit 2002 wieder die Teilnahme an einer WM. Damals erreichte die Mannschaft das Halbfinale und belegte am Ende Platz drei.
In Deutschland, wo rund 2,9 Millionen Menschen türkischer Herkunft leben, versammelten sich Anhänger entlang des Berliner Kurfürstendamms. Autokorsos fuhren durch die Straßen, Fans schwenkten Flaggen und hupten unablässig. Die Polizei meldete vereinzelte Vorfälle mit Feuerwerk und Pyrotechnik während der Feiern.
Die größten türkischen Communities in Deutschland finden sich in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in Städten wie Köln, Duisburg und Essen, aber auch in Berlin und der Region Stuttgart. Viele reisten an, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen, und verwandelten Teile der Hauptstadt in ein Meer aus Rot und Weiß.
Die Qualifikation markiert die Rückkehr der Türkei auf die WM-Bühne nach 24 Jahren Abwesenheit. Der Sieg hat Fans in ganz Europa begeistert – besonders in Deutschland, wo die Feiern bis spät in die Nacht andauerten. Die nächste Herausforderung wird die Vorbereitung auf das Turnier 2026 sein, das in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird.






